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Archiv für die 'Nordamerika' Kategorie

Mexiko – Eine Reise nach Mexiko

„Darf es auch etwas sonniger sein?“ Fragte mich eine Freundin als wir unseren nächsten Urlaub planten. Es sollte nicht schon wieder so kalt werden wie in Moskau, dort waren wir das letzte Mal gemeinsam hingereist. Auch hatten wir nicht die Absicht wieder in den Osten Europas zu reisen. Nein, wir haben davon genug gesehen, schließlich waren wir nach Moskau per Automobil mit zwei weiteren Bekannten gereist. Dieses Mal musste schon ein Flug herhalten, auch wenn wir normalerweise recht umweltfreundlich handeln. Per Fähre westwärts zu reisen wäre für uns zeitlich nicht machbar gewesen, auch ist die Ersparnis auch eher geringfügiger Natur, außer man findet einen Platz auf einem Frachter unter liberianischer Flagge.

Ich sagte, „Ja gerne, etwas sonniger darf es schon sein.“ Und nachdem wir nach dem Ausschlussprinzip vorgegangen waren und eins nach dem anderen die Länder auf dem amerikanischen Kontinent ausgeschlossen hatten stand die Entscheidung fest: Wir fliegen ohne Zwischenstopp ins Land der Siesta nach Mexiko. Schließlich war ich schon immer ein Freund davon mal eine Pause einzulegen und in Mexico City im Schatten der Aztekischen Pyramiden würde uns ddas besonders gut gelingen. In Mexico sind die Temperaturen subtropisch bis tropisch, das Klima ist variabel, je nachdem wo im Lande man sich aufhält – von arid bis humid alles dabei.

Mexiko - Gebäude der Zapoteken in Mexiko

Der Flug war so richtig angenehm. Als wir im Anflug auf Mexico City die Stadt von oben begutachten konnten kamen mir die Gedanken an den deutschen Rocksong Mexico und die Fußball WM 1974.Einmal in der Mexikanerstadt gelandet wurden wir nachdem wir unsere Baggage abgeholt hatten vom Pueblo Pepe abgeholt. Pepe war ein Charakter für sich. Er hatte meist einen Grashalm im Mund auf dem er langsam kaute. Ich fragte ihn was das für ein Halm ist den er im Munde hat, und er antwortet mit seinem mexikanischen Akzent in der Landessprache Spanisch etwas das ich gerade so als den Namen der Pflanze ausmachen, mir aber nicht merken konnte.

Pepe war unser Fahrer auf dem Weg zum Hotel und an viele andere Plätze in der Stadt. Eines Tages fuhren wir auch zum Strand, das war so richtig schön. Man musste eine geringe Courtage bezahlen, aber der Wind war so richtig gut zum Surfen. Meine Begleitung surfte also ziemlich viel und ich lag in der Sonne und las ein Kapitel aus irgend einem Epos. Die Mexikaner mögen es gerne wenn man ein bischen versucht sich an ihre Kultur anzupassen und so hatte ich mir einen richtig schönen Sombrero zugelegt, den ich eigentlich immer trug solange die Sonne schien.

Mexiko - Karibik und Meer in Mexiko

Es war etwas kompliziert ihn so zu falten, dass er in meinen Reisekoffer, an und für sich eigentlich auch recht geräumig, passte und so kann ich ihn leider nicht mehr aufsetzen. Es ist also bald wieder ein Urlaub in Mexico angesagt bei dem ich mir einen weiteren Sombrero kaufe. Etwas darauf achten sollte man bei so einem Urlaub auch, dass man einen guten Peso-Euro Kurs erwischt.Etwas Vorsicht sollte schon gebeten sein, wenn man alleine in der Stadt unterwegs ist. Da die so besonders schön ist mit ihren Palmen, aztekischen Pyramiden und dem Wetter ganz allgemein, sind natülich in den ballungszentren jede Menge Touristen, auch und vor allem aus Südamerika unterwegs. Das zieht Taschendiebe an wie Freibier.

Pepe hatte den Rat an uns, dass wir möglichst wenig Geld in Bargeld mit uns führen sollten und im Geldbeutel lediglich eine EC Karte mit uns führen. An der Westentasche kann man auch mal seine Kreditkarte behalten. Den Rest der Wertsachen kann man im Hotel lassen. Mit Kreditkarte kann man in Mexico überall bezahlen, man merkt hier die räumliche Nähe zu den Vereinigten Staaten. Auf kleinen Bazaren verhält sich das natürlich ein bischen anders. Hier sollte man auch unbedingt versuchen zu feilschen. Die Mexicaner sind ein anständiges Volk und so wird es nicht passieren, dass das Geschäft platzt. Jedoch sollte man nicht versuchen den Preis so sehr zu drücken, dass für den die Ware feil bietenden Krämer die Marge zerstört wird. Je nachdem auf welchen Bazar man geht kann man ruhig mal auf 50% des ausgeschilderten Preises gehen.

Mexiko - Kathedrale in Mexiko City

Ein besonderes Feature von Mexico sind natürllich auch die unzähligen kleinen Restaurants, Bars und Snackerias. Ein Geheimtipp ist die Bar 42, die unter Mexikanern als derjenige Laden bekannt ist, in dem man die allerfeinsten Margaritas serviert bekommt. Auch muss man sagen, dass die Bedienung sehr hübsch anzusehen und stets akkurat gekleidet sind. Ein letzter Insidertipp, den ich weitergeben kann wäre die Bar Santos Santos, dort haben sie neben einer äußerst großen Auswahl an Gin tagsüber eine regelrecht überwältigende Palette an Taco Gerichten zur Auswahl. Was das Wetter angeht muss man sich in Mexico nur auf eine Sache vorbereiten: Es wird heiß. Temperaturen von 45°C im Schatten sind hier keine Seltenheit. Das Leben findet gerade in den heißeren Monaten des Jahres tagsüber gar nicht statt, sondern beginnt erst in den abend Stunden. Daher sollt man sich in mexikanischen Discos auch nicht darüber wundern, dass die Tanzflächen erst dann am vollsten sind, wenn in Deutschland die meisten Party’s schon zuende sind.

Mexico ist ein sehr katholisches Land und so wurden uns einige Male dazu gratuliert, dass wir den Papst stellen dürfen. Für Leute, die des Spanischen mächtig sind, lohnt sich auf jeden Fall der Besuch einer Messe am Sonntag. Während Kirchenliturgie etwas Einheitliches in der katholischen Kirche darstellen sollte, hat sich bei unseren Kirchgängen in Mexico ein leicht anderes Bild als bei deutschen Kirchbesuchen abgezeichnet. Alles in allem ist eine Reise nach Mexico City und Mexiko als Land durchaus zu empfehlen. Wenn Sie im vorraus ein Hotel buchen oder Freunde dort kennen sollte Ihnen der aufenthalt zwischen Atlantik und Pazifik viel Freude bereiten und sie sollten ob Ihrer Sicherheit keine weiteren Bedenken haben.

Geschrieben von Reiseberichte am Montag 9. Juli 2007

USA – Miami: Auf den Spuren von Miami Vice

Als vor über 20 Jahren Don Johnson als Sunny Crocket in Miami Vice mit seinem schnittigen Sportwagen durch Miami düste hatte ich schon diesen Traum von einem Urlaub in Amerika und da eben speziell in Miami Beach. Nun bin ich schon seit Jahren ein sehr großer Fan der amerikanischen Fernsehserie CSI Miami und wieder ist der Wunsch nach meinem Traumurlaub wach geworden und vor ein paar Wochen war es dann soweit, ich bin nach Miami in die Ferien gefahren und es einfach nur ganz ganz toll.

Miami - Bucht an der Küste von Miami

Angekommen bin ich am Miami International Airport, er ist einer der größten internationalen Flughäfen der Welt und ist einfach nur gigantisch. Ich habe diesen Urlaub nur für mich gebucht ohne mich mit anderen Mitreisenden ärgern zu müssen und ich kann meine eigenen Wege gehen. Da ich viele Jahre für diese Reise gespart habe, konnte ich mir ein ganz tolles Hotel in Miami und später auch für ein paar Tage in Miami Beach leisten. Wie ein Filmstar kam ich mir zeitweise vor und habe eigentlich nur darauf gewartet auf „Sonny Crocket oder Horatio Cane“ zu stoßen.

Zu meinem Reiseprogramm gehörte natürlich auch der Besuch des Art Deco Viertels im benachbarten Miami Beach – wobei in Miami Beach natürlich auch der Beach recht ansehnlich war. Natürlich bin ich auch über die Flaniermeile Ocean Drive spaziert und konnte nur staunen. Irgendwie gab es in Miami Beach wesentlich mehr zu sehen, deswegen war ich dann doch noch öfter dort anzutreffen. Ich besuchte dort noch The Holocaust Memorial, Parrot Jungle and Garden, für mehr reichte dann doch leider die Zeit nicht mehr.

Miami - Strand mit Rettungsschwimmer-Turm in Miami.

Dann war ich noch im Miami Seaquarium auf Key Biscayne. Das kubanische Viertel rund um die Calle Ocho war auch toll, die Kubaner sind doch ein interessantes und musikalisches Volk. Von Miami aus bin ich dann natürlich auch in die nahe gelegenen Everglades gefahren – ich habe dort ein paar Alligatoren gesehen – echt unheimlich die Viecher -. Das Wetter war ja super für mich, im Januar und Februar nur so ca. 24 Grad sind für mich der Renner, denn ich mag es nicht so heiß.

So habe ich mich in diesen Ferien so richtig rundum wohl gefühlt. Beeindruckend an Miami ist auch die große Anzahl von Stadtparks – der größte Stadtpark ist allerdings der Miami-Central-Park – wo sehr viele Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten vorhanden sind. Natürlich kann man auch am Strand sehr viele Wassersportarten ausüben, was für mich als u.a. Sporttourist wichtig war. Apropos Sport, ich hatte dann tatsächlich noch das Glück, das ich Karten für den 41. Super Bowl der National Football League im Dolphins Stadium von Miami bekam, der dort stattfand. Das war ein ganz tolles Spiel.

Miami - Typische Villen in Miami.

Weniger angenehm aber irgendwie für mich als Krimifan sehr aufregend waren die diversen Polizeieinsätze, die ich gesehen habe. Aber irgendwie brauche ich das doch nicht unbedingt für einen erholsamen Urlaub, aber…

Mein Urlaub ist leider wieder vorbei – Heimat ich komme. Auf jeden Fall werde ich noch einmal Urlaub in Amerika machen.

Geschrieben von Reiseberichte am Montag 11. Juni 2007

San Francisco: Let’s go to San Francisco…

So lautete aus der Flower Power Zeit ein bekanntes Lied und ebenfalls „California here I come“ und das habe ich mir dann auch als Ziel gesetzt, vor allen Dingen als im Fernsehen vor gut 20 Jahren die Krimiserie “Die Straßen von San Francisco” lief und jetzt aktuell die “Mächtigen Drei” in “Charmed” in San Francisco die Welt vom Bösen befreien. Die Stadt ist einfach nur toll und so habe ich jeden Pfennig und jeden Cent gespart um dann letztendlich im letzten Sommer meinen Traum wahr werden zu lassen. San Francisco – here I am.

Endlich konnte ich mit der berühmten Straßenbahn – der Cable Car – berauf und bergab fahren und voller Staunen diese phantastische Stadt mit der Golden Gate Bridge von oben besehen und mich nur wundern, dass das große Erdbeben so gut überstanden wurde und bloß hoffen, dass kein neues alles wieder aufgebaute Schöne zerstören wird. Das Wetter war für mich optimal, da ich die große Hitze nicht so leiden mag. Faszinierend war allerdings der morgendliche Nebel, der in Schwaden morgens über die Stadt waberte, es hatte so was von „Der Nebel des Grauens“ an sich.

Wunderschön fand ich auch die alten viktorianischen Häuser, die das Stadtbild heute noch prägen, auch wenn viele damals dem großen Erdbeben zum Opfer fielen. Da ich auch Kirchen liebe, war es für mich auch klar, dass ich mir die tollen Kirchen in San Francisco angeschaut habe, zum Beispiel die Mission Dolores Kirche, die Cathedral of Saint Mary of the Assumption an der Gough Street am Cathedral Hill, die Grace Cathedral und auch die Catholic Cathedral of Saint Mary of the Immaculate Conception, auch Old Saint Mary’s Cathedral genannt.

Sie ist eine der ältesten romanischen Kirchen an der Westküste Nordamerikas. Ganz spannend fand ich auch den Besuch auf Alcatraz – man konnte sich gut in die Rolle des Gefangenen hinein versetzen. San Francisco beherbergt auch eine ganze Menge an tollen Museen, einige davon habe ich natürlich auch besucht, das musste einfach sein, so zum Beispiel das Wax Museum, das Comic Art Museum und die California Academy of Science. Fisherman’s Wharf ist natürlich auch ein touristisches Muss und natürlich auch die Pier 39, wenn man ein wenig Jubel und Trubel mag.

Erwähnen sollte ich vielleicht auch noch meinen Besuch im Golden Gate Park, dort wird einiges an Erholung und auch an Attraktionen geboten. Sei’s drum….San Francisco ist ein absolutes Muss wenn man Amerika bereist. Man kann auch durchaus mehrfach diese zauberhafte Stadt besuchen, sie ist es wert.

Geschrieben von Reiseberichte am Dienstag 10. April 2007

Kanada: Vancouver Island Kanada – Stadt Victoria – Distrikt British Columbia

2003 besuchte ich den Staat Washington in den USA. Dort angekommen, habe ich die Gelegenheit beim Schopfe ergriffen und bin nach Vancouver Island, Kanada, in die Stadt Victoria British Columbia, gefahren.

Kanada Vancouver

Den ersten Teil Richtung Kanada sind wir mit dem Auto gefahren, parkten dieses dann und setzen mit der Fähre über. Von dort aus ging es dann mit dem Bus weiter. Sie haben auch die Möglichkeit Ihr Auto mit auf die Fähre zu nehmen, was jedoch mit Mehrkosten verbunden ist. Es ist sogar möglich, mit einem Segelflugzeug anzureisen!

Victoria wurde 1843 von James Douglas gegründet. Victorianer zeigen ihre Liebe zur Natur mit vielen Blumengärten und Erhaltung des Waldbestands. Es gibt jede Menge Pfade zum Wandern, Fahrrad fahren oder einfach nur zum gemütlichen Spazieren. Victoria, Kanada hat eine sehr interessante Geschichte. Beacon Hill Park zum Beispiel, war mal ein Indianerdorf, welches tausende von Jahren bewohnt wurde, bevor die Siedler um 1840 eintrafen. Man findet heute noch Petroglyphen am Ufer und am Strand, sowie alte und neue Totems, die als stolze Herkunftszeichen dienen. Derzeit hat die Stadt eine Population von ca. 77,538 Menschen.

Victoria, Kanada wurde in einem Magazin als eine der Top 10 Städte der Welt, die man besuchen sollte, gekrönt. Am Horizont kann man die Olympischen Berge des Staates Washington erkennen. Heute kauft man hier Irishes Leinen und Harris Tweed ein und genießt ein romantisches Wochenende. Wem es nach einem Picknick ist, der kann diesem Wunsch das ganze Jahr lang nachkommen.

Nachdem wir in das Hotel eingecheckt hatten, entschlossen wir uns Victoria zu erkunden. Mir fiel sofort auf, wie SAUBER Vancouver Island/Victoria in Kanada war. Ich war angenehm überrascht, da ich das von den USA aus nicht so gewohnt war.

Craigdarroch Castle (Schloss), der Botanische Garten, das Royal British Columbia Muesum und das IMAX Kino sind nur einige Attraktionen in Vancouver Island.

Das Schloss wollte ich mir unbedingt ansehen, es ist ein etwas längerer Fußmarsch, aber machbar. Es wurde im viktorianischen Stil für Familie Dunsmuir gebaut. Robert Dunsmuir starb ein paar Monate vor Vollendung des Schlosses. Heute ist es ein Museum, aber es ist ein tolles „Haus“. Am Eingang zahlt man einen kleinen Obulus und erhält eine kleine Broschüre. Man kann sich frei bewegen aber es sind jede Menge Helfer unterwegs, die man nach der Geschichte des Hauses fragen kann oder falls noch Fragen offen sind, die in der Broschüre nicht beantwortet werden. So wurde uns erzählt, dass Craigdarroch Castle mal als Schule/Universität diente. Man kann in alle Zimmer gucken und an einer Tafel nachlesen, wozu dieses einmal gedient hat.

Eine sehr gute Seite, um Informationen für Vancouver Island, Kanada zu bekommen ist www.vancouverisland.com, allerdings nur in Englischer Sprache. Dort kann man sich über alle Städte auf der Insel informieren, sowie Hotels buchen, Öffnungszeiten nachlesen und vieles weitere.

Kanada Moriane Lake

Der Botanische Garten in Victoria war auch sehr schön. Es gibt freifliegende Schmetterlinge in einem Bereich, dann Flamingos, die in einem kleinen Teich sind, man kann sie auch fotografieren, was ihnen aber nicht so gut gefiel (lächel), in dem sie sich lauthals beschwerten. Papageien und andere Vogelarten sind auch zu betrachten, es war alles sehr angenehm und friedlich.

Das IMAX Theater (Kino) hatte damals einen interessanten Pferdefilm, die Filmauswahl ist sehr groß aber das Kino unterscheidet sich jedoch nicht von unseren Kinos in Deutschland aber wer kann schon sagen, dass er im IMAX in Kanada war?

Was ich auf jeden Fall empfehlen kann:
Trinken Sie einen Cider! Cider aus Kanada war einfach toll. Es gibt ihn mit Pfirsisch, Apfel oder Birnengeschmack. Alle waren sehr lecker. Es gibt verschiedene Firmen, die ihn herstellen, leider weiß ich den Namen nicht mehr, von dem, der mir so gut geschmeckt hat aber er wurde im Restaurant angeboten und war sehr bekannt.

Die Menschen in Viktoria, Kanada sind alle sehr freundlich und zuvorkommend gewesen. War es nun im Hotel, im lokalen Pub, bei den Attraktionen oder in den Souvenirshops.

Es gibt auch noch ein ganz bekanntes Hotel in Viktoria, wo man sich zum „Afternoon Tea“ trifft. Dieser wird auf einem echten Silber Service serviert, mit leckeren Pasteten, Gebäck und kleinen Sandwiches. Das Fairmont Empress Hotel hat 477 Zimmer und wurde im Edwardischen Stil gebaut und 1908 eröffnet. Es zählt zu eines der meist fotografierten Attraktionen in Victoria, Kanada und ist mit viel antikem Möbiliar ausgestattet.

Sollten Sie sich für Antiquitäten interessieren, gibt es die „Antique Row“, in der es ein Antikgeschäft nach dem anderen gibt. Dort gibt es auch schöne Funde für den kleineren Geldbeutel.

Kanada Spirit Island

Es gibt noch viele weitere Attraktionen, unter anderem können Sie nach Walen Ausschau halten, eine Angeltour, kayaken oder einfach eine Bootstour unternehmen. Victoria B. C. (British Columbia) dienst als ultimatives Ziel für Walbesichtigungen. Am besten informieren Sie sich hierfür auf der oben genannten Website für Kanada und in ihrem Hotel, weil man Ihnen dort die Saison nennen kann, in dem die Chancen am besten stehen, einen Wal zu Gesicht zu bekommen. Vom Inner Harbour aus geht es dann los.

Auf jeden Fall gilt: Vergessen sie Ihre Kamera nicht um unvergessliche Erlebnisse aufnehmen zu können. Ich wünsche Ihnen eine angenehme Reise, Sie werden es nicht bereuen!

Geschrieben von Reiseberichte am Dienstag 6. Februar 2007

New York – die Stadt der tausend Eindrücke

Vor einigen Monaten verschlug es mich mit meiner Mitbewohnerin nach New York. Bis heute konnte ich die unzähligen Eindrücke die mir diese Stadt geboten hat kaum verarbeiten. Nie zuvor habe ich einen Ort erlebt, der so voller Gegensätze ist und solch eine Faszination ausüben kann. Besonders die Bevölkerung ist mir im Gedächtnis geblieben. Bereits am ersten Tag hatte ich mich mit meiner Freundin auf dem Weg zum Hostel verirrt. Leider stellten wir das erst in der Subway fest. Doch obwohl wir uns in einer Millionenstadt befanden, wo Anonymität auf der Tagesordnung stehen sollte, sprach man uns so gleich an und wollte uns mit dem richtigen Weg helfen. Jedoch sind die New Yorker nicht nur durchaus hilfsbereit, sondern auch sehr sehr hektisch. Nirgendwo sah ich Menschen, die einfach nur ruhig spazieren gingen. Niemand schien Zeit zu haben um einfach stehen zu bleiben und die Stadt einmal auf sich wirken zu lassen.

Obwohl New York eine der größten Städte der Welt ist, wunderte ich mich gerade anfangs,dass so viele Dinge doch eigentlich erlaufbar sind. Doch wie sich herausstellte galt das nur für den Stadtteil Manhattan. In Manhattan beschloss ich mit meiner Mitbewohnerin, uns die Stadt doch einmal von oben zu betrachten. So gingen wir nun zum Empire State Building, dem mittlerweile wieder höchsten Gebäude von New York City. Nachdem wir ungefähr zwei Stunden lang anstehen mussten, konnten wir endlich das Plateau des Empire State Buildings betreten. Uns bot sich einfach eine atemberaubende Aussicht. Noch nie im Leben habe ich derart viele Lichter gesehen. Ich schaute einfach in die Nachtlichter und versuchte das Ende der Lichter zu erspähen. Doch ich sah kein Ende. Auch auf der anderen Seite, Lichter und noch mehr Lichter. Erst jetzt konnte ich langsam erahnen wie riesig diese Stadt wirklich sein musste. Selbst wenn man Jahre dort verbringt, könnte man unmöglich jeden Winkel der Stadt kennenlernen können.

Auch einen Besuch auf der Liberty und Ellis Island ließen wir uns nicht nehmen. Nachdem wir im Financial District in ein mittelgroßes Boot gestiegen sind, konnten wir von Wasser aus nocheinmal unzälige Hochhäuser begutachten. Nach zehnminütiger Fahrt rief uns dann auch schon Miss Liberty zu sich, die sich auf einer sehr kleinen aber wirklich ruhigen, idylischen Insel, gerade weit genug vom turbulenten Big Apple. Die Stille hier war für uns mittlerweile äußerst ungewohnt und so verwundert es nicht, dass wir einige Stunden einfach nur auf einer Wiese neben der Freiheitsstatue saßen und das Panorama von New York auf uns wirken ließen. Nachdem uns die Ruhe dann schließlich doch genug war ging es mit der Fähre weiter nach Ellis Island. Dort betraten wir das Migrationsmuseum der Stadt. Auf Ellis Island landeten damals so viele Menschen, voller Hoffnung auf ein neues, besseres Leben. Und doch war es für die Ankömmlinge zunächst nicht klar, ob ihnen der Zutritt gewährt werden würde. Was muss das für ein Gefühl sein, wochenlang auf See, halb verhungert und alles ist umsonst gewesen? Nicht umsonst wird Ellis Island auch die „Isle of Tears“ genannt.

Die schönste Ecke von New York war für mich China Town und Little Italy. So viele asiatische Restaurants, europäische Cafés und verwinkelte Straßen… Kulinarisch ist diese Stelle ein wirkliches Highlight. Wo sonst hat man so viel Auswahl vom asiatischen Kontinent?

Wer einmal in New York ist sollte sich auch nicht das vielfältige Kulturangebot entgehen lassen. Ein Musical auf dem Broadway ist ein wahres Muss. Zwar sind die Karten nicht gerade ein Schnäppchen, aber wenn die Show erst einmal angefangen hat, weiß man auch, dass das Geld wirklich gut angelegt ist. Meine Freundin und ich entschlossen uns damals für das Musical „Die Schöne und das Biest“. Für einige Stunden hielt uns das Märchen gefangen. Die Stimmen der Darsteller hinterließen mir eine Gänsehaut. Zum Schluss des Stückes liefen uns sogar ein Paar Tränen über das Gesicht, so gut spielten alle.

Um unsere Lachmuskeln zu trainieren, gingen wir in eine Stand up Comedy Show. Dort wurden uns einige wirklich komische Comedians präsentiert. An einen Comedian erinnere ich mich noch sehr gut. Er erklärte uns was passiert, wenn man weiße Frauen oder Latinos betrügt. Die Latinos suchen die Frau auf die versuchte ihren Platz einzunehmen, machen sie fertig, suchen danach den Exfreund auf und tun das Gleiche. Weiße Frauen hingegen verklagen dich einfach nur.

An was ich mich aber noch besonders gern erinnere, ist wie meine Reisebegleiterin den Tag begannen. Da wir ungefähr eine Woche unter einem Jet Lack litten, fiel es uns besonders leicht sehr früh aufzustehen. So begann der Tag für uns schon gegen sieben Uhr. Nachdem wir frisch gewaschen waren, stiegen wir gleich in die Subway,dem einzig wirklich sinnvollen Transportmittel im Big Apple, um Richtung Innenstadt zu fahren. Die meisten Geschäffte waren noch geschlossen. Die Stadt war wenig belebt. Aber viele kleine Straßenwagen, die Kaffee und Bagels verkauften waren immerhin schon in Betrieb. Und so kauften wir uns beim Straßenverkäufer unser Frühstück, hielten noch ein kleines Schwätzchen mit ihm und setzten uns schließlich in einen Park neben der New York Public Libary um der Stadt langsam beim Aufwachen zuzuschauen.

Geschrieben von Reiseberichte am Dienstag 30. Januar 2007