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Archiv für die 'Europa' Kategorie

Griechenland: Auf Odysseus Spuren

Als Kind habe ich mit Leidenschaft die Geschichten von Odysseus und seiner langen spannenden Reise zurück nach Hause verschlungen und mir war schon damals klar, dass ich auf jeden Fall irgend wann einmal in meinem Leben mindestens einen Urlaub in Griechenland verbringen werde oder auch mehrere, wenn man die tollen griechischen Inseln auch noch in Augenschein nehmen möchte. Letztes Jahr war es dann endlich soweit. Meine Freundin und ich hatten genug Geld zusammen gespart um endlich meinen Traum von Ferien in Griechenland auf den Spuren Odysseus – oder auch nicht – umzusetzen. Wir sind ohne Reiseveranstalter gefahren und haben unseren eigenen Plan erstellt, welche Orte auf unserer Wunschliste wir besuchen wollten.

Einziger Nachteil unseres Sommerurlaub in Griechenland war für mich die Hitze, denn die mag ich eigentlich nicht so sehr, aber ich habe es gut ausgehalten. Aber nun zu unserem Urlaub in Griechenland….angekommen sind wir am Flughafen Athen Elefthérios Venizélos. Von dort sind wir mit der Metro in die Innenstadt gefahren. Und wir sind noch öfters mit der U-Bahn gefahren, denn dort gibt es ganz tolle Stationen, die wie Museen aussehen.

In Athen haben wir 3 Tage gehabt um uns die Akropolis anzusehen und auch noch ein paar interessante Museumsbesuche zu machen. Von Athen aus sind wir nach Piräus gereist wo wir auch 2 Tage geblieben sind. Besonders interessiert hat uns dort natürlich der bekannte Hafen von Piräus und es gab auch dort mal wieder tolle Museen zu besichtigen, insbesondere das Archäologische Museum beim antiken Theater und das Schiffsmuseum Trokadero Marina. Von Piräus aus sind wir dann nach Mykonos gefahren, eine der Kykladeninseln, die Odysseus bereist hat. Dort waren wir 4 Tage und sind eingetaucht in die griechische Mythologie und natürlich auch die ganz banale Geschichte.

Wir haben uns die Panagia-Panaportiani Kirche zumindest von außen angesehen, weil sie einsturzgefährdet ist, was sehr schade ist, denn sie ist wunderschön und ausgefallen ist. Selbstverständlich mussten wir uns auch das Wahrzeichen von Mykonos – Kato Mili (die 4 übrig gebliebenen Windmühlen von ursprünglich 10, die früher das Getreide bearbeitet haben) – ansehen. Danach erfolgte noch ein Besuch im nahe gelegenen landwirtschaftlichen Museum. Zum guten Schluss haben wir noch einen Abstecher nach Thessaloniki gemacht. In den Ladadika, (ehem. Viertel der Olivenölhändler) haben wir uns ein Zimmer genommen und waren so mitten drin im Geschehen.

Es ist ein lebendiges Viertel mit vielen traditionellen und auch preiswerten Tavernen und Ouzerien wo man sehr lecker essen kann. Natürlich mussten wir uns das Wahrzeichen von Thessaloniki ansehen, den weißen Turm, der mittlerweile ein Museum geworden ist. In früheren Zeiten war er Waffenlager, Gefängnis und Nahrungsmittellager. Nach ein paar ruhigen Tagen in dieser schönen Stadt mussten wir leider den Heimweg antreten. Vom Makedonia Airport sind wir Richtung Heimat aufgebrochen und haben uns und Griechenland versprochen irgend wann einmal wieder zu kommen.

Geschrieben von Reiseberichte am Montag 2. April 2007

Monaco: Urlaub im Königreich der Reichen und Schönen

In Monaco kann man es so richtig gut krachen lassen oder einfach eine richtig entpannte Pause einlegen und mal eine Woche oder länger gar nichts machen.

Monaco - Die Bucht von Monaco

Im Sommer 2006 war es soweit und wir machten eine kleine Reise nach Monaco. Monaco liegt im Süden von Frankreich unweit der bildhaft schönen Provence und ist ein eigenständiges Fürstentum. Die Hauptstadt dieses Fürstentums heißt Monte Carlo, zufällig genauso wie das berühmte Formel 1 Rennen. Michael Schuhmacher und viele andere Prominente haben in dieser Stadt dem Volkdmuns nach eine Eigentumswohnung. Wir sind in Monte Carlo mit einer Yacht angelegt, die wir zuvor im französichen Nizza gemietet hatten. Auch vom italienischen Genau in kurzer Zeit mit dem Boot zu erreichen. Man kann sagen, dass dieses Stadt zu den teuersten in ganz Europa gehört und daher tranken wir weniger in den Bars von Monte Carlo, die sonst allerdings sehr nett ausgesehen haben, sondern wir tranken auf der Yacht im besonderen Yachthafen die Weine aus dem Tetrapak, die wir aus Frankreich mitgebracht hatten.

Auch in den Straßen der Stadt, die Fußgänger frei waren und am Strand von wo aus man einen sehr schönen Blick auf das Mittelmeer hat, den man wirklich genießen kann, haben wir es uns gut gehen lassen und den Wein getrunken. Ein Freund von mir hatte eine Kiste Holzknecht dabei und so habe ich zum ersten mal von dieser Spirituose getrunken während wir die kleine Stadt der Fürsten unsicher gemacht haben. Ich muss sagen, dass mir der Abend mit dem Holzknecht sehr gut gefallen hat. Am nächsten Tag hatte ich keine Kopfschmerzen zu beklagen und trank französischen Champagner aus der Champagne. Eine junge Dame aus Monaco verriet uns, dass das Nationalgetränk in Monaco Erdbeersekt sei. Das allerdings haben wir nicht für voll genommen. Des weiteren behauptete sie, dass Monaco nicht in der Europäischen Union sei und dass man hier wunderbar zollfrei einkaufen könnte. Das haben wir dann auch getan und noch mehr Spirituosen nach Art von dem Holzknecht gekauft. Letzterer war ein deutsches Erzeugnis, doch in den Geschäften gab es mehr internationale Getränke wie z.B. Bacardi Rum, den man gut gegen Euros tauschen konnte und dann austrinken. Im allgemeinen kann man in Monaco sehr gut mit dem Euro auskommen.

Monaco - Der Palast vom Königreich Monaco

Das Wetter dort ist im Sommer ganz ähnlich wie in Frankreich, ziemlich heiß und sonnig.

Ich persönlich hatte den starken Eindruck, dass die Strände in Monaco, während man leider ein Nutzungsentgelf für die Dinger bezahlen musste, so richtig schön waren. Das Klientel an Touristen in Monaco ist etwas wohlhabender bis ete-petete und so mussten wir unsere Sandburg alleine bauen und haben auch keine verfeindeten Sandburgbauer entdeckt mit denen wir Kanonenkrieg spielen konnten. Napoleon sagte übrigens einst über Monaco: “Das ist so ein richtig tolles Ziel für einen Urlaub”.

Als es eines Nachts etwas windig war in Monaco und wir nach einem langen Abend und einer wilden Feier wieder zurück zur Anlegestelle unseres Bootes, das stark an die E. Elke erinnerte, kehrten war es schon etwas zu schaukelig auf dem Boot. Schließlich hatten manche von uns eine schöne Zeit verbracht und waren betrunken.

Da wünschten wir uns, dass wir in einem 1A fünf oder vier Sterne Hotel übernachtet gewesen wären, in dem die Zimmer richtig günstig sind und in der die Bedienung zweisprachig wäre.

Doch insgesamt war es nicht so schlimm, denn wir waren ja noch einige andere Tage und Nächte dort, an denen der Wind nicht so stark wehte und so blieben wolche Turbulenzen die absolute Ausnahme.

Monaco - Casino de Monte Carlo in Monaco

Von einem Erlebnis in unserem Urlaub in Monaco muss ich unbedingt noch schreiben, da staunten selbst meine Nachbarn drüber, die das Gespräch zwischen mir und meinem Bruder unweigerlich hatten mitbekommen müssen. Mein Bruder stand draußen und ich rief ihm alles was an jenem Abend passiert war aus dem Fenster zu, denn mir war viel zu kalt um nach draußen zu gehen und mein Bruder stand in einem verschmierten Overall vor der Türe, in dem ihn meine Mutter nicht ins Haus lassen wollte.

Die Nachbarn staunten Bauklötze. Es geschah also so, dass ich in eine Diskussion verwickelt worden war zwischen zwei Kommunalpolitikern. Es ging um den Tourismus in Monaco und darum, dass die Flüge in das Fürstentum jetzt noch billiger werden sollten. Da kam auf einmal jemand an, der behauptete er wäre der verlorene Zwillingsbruder von Bernie Ecclestone, der berühmten Persönlichkeit, der die Formel 1 als Liga managt. Der behauptete, es wäre noch eine viel bessere Möglichkeit mit dem Zug nach Monaco zu fahren. Der TGV, das französische Pendant zum deutschen ICE sei seinen Preis wert. Ich lachte und sagte aber ich bin doch per Last Minute Buchung hierhergekommen sondern mit einer Yacht. Etwas irritiert guckten dann die Kommunalpolitiker. Die verstanden nicht so recht was das eine mit dem anderen vielleicht zu tun haben könnte. Dann sagte ich zu allen dreien “Mensch, ihr seid ja so herrliche Charaktere, mit euch gehe ich ins Casino”. Wir gingen also in ein Casino und verspielten eine Menge Geld.

Im Übrigen ist in Monaco Französisch offizielle Landessprache und wenn Sie auch so einen schöne Zeit am Mittelmeer erleben wollen wie ich, dann sollten sie unbedingt ins Fürstentum Monaco fahren. Wenn sie eine Yacht haben um so besser!

Geschrieben von Reiseberichte am Montag 26. März 2007

Frankreich: Das Land der unbegrenzeten Möglichkeiten

Es gibt kaum ein anderes Land in Europa, das so viel Abwechslung bieten kann wie Frankreich. Für jeden Geschmack hält das Hexagon (= Sechseck) wie es die Franzosen gerne nennen, Attraktionen bereit.

Frankreich - Eifelturm in Paris

Für Kulturliebhaber ist das Land der Schlösser ein Paradies. Paris allein ist eine Reise wert. Prachtbauten aus vielen Jahrhunderten stehen hier sozusagen an jeder Ecke angefangen von den alten Königspalästen bis hin zu den Rennommierobjekten der frz. Präsidenten wie z. B. das Centre Pompidou. Doch auch ein Bummel entlang der Seine im ehemaligen Studentenviertel oder durch das Künstlerviertel im Marais sind sehr abwechslungsreich.

Wer kennt nicht die Loire-Schlösser: Allen voran Chambord, das “Jagdschlösschen” mit seinen über 200 Zimern, oder Amboise, das durch die Hinrichtung von Prostestanten in der Bartolomäusnacht traurige Berühmtheit erlangte und schließlich Chennonceaux, das malerisch in mehreren Bögen den Cher überspannt.

Frankreich - Arc de Triomphe

Höfische Kultur ging schon immer von Frankreich aus, auch im Mittelalter. Im Süden Frankreichs, in der Provence, dem Land der Troubadoure, kann man sich auf die Spurensuche begegben. In Les Beaux finden sich Überreste der mittelalterlichen höfischen Kultur. In diesem von der Sonne beschenkten Landstrich ließen sich die Menschen seit jeher gerne nieder. Der Name Provence geht auf die Römer zurück, deren Hinterlassenschaft man allenthalben antrifft: Arenen in Nîmes und Arles, Amphitheater in Arles und Orange zeugen davon. Im 19. Jahrhundert hat es vor allem das magische Licht den Malern angetan. Wer kennt nicht die Werke Cezannes, Gaugins oder Van Goghs, die typische Straßenszenen oder Lichtstimmungen des “Midi” wie die Franzosen den Süden nennen, einfangen. Und auch die Päpste haben im 14. Jahrhundert entdeckt, dass es sich in Avignon gut leben läßt. Für einige Zeit war die Stadt an der Rhone der Sitz des Kirchenoberhauptes. Der Papstpalast beherrscht heute noch die Stadtsilouhette, wenn man sich von Westen her über die Rhonebrücke der Stadt nähert.

Frankreich - Mont Blanc in den Alpen

Aber der eigentliche Star Frankreichs ist die Vielfalt der Landschaft: über 3000km Küsten und der höchste Berg Europas, der Mont Blanc und dazwischen alle möglichen Landschaftformen. An der Kanalküste Dünenlandschaften wie sie von der Nordsee bekannt sind, daran schließen sich berühmten Steilküsten der Normandie an. im äußersten Westen des Landes die vom Atlantik wildumtosenten Felsküsten der Bretagne mit bizarren Granitformationen und einsamen Leuchttürmen. Bei La Rochelle die ausgedehnten Muschel- und Austernbänke und im Süden an den Ausläufern der Pyreneen die schier endlosen Sandstrände, mit der höchsten Düne Europas, der Dune de Pyla mit über 100m Höhe. An der Mittelmeerküste warten weitere Attraktionen, die es sonst nirgendwo auf der Welt zu sehen gibt. Im Rhonedelta bietet die Camargue einer einzigartigen Vogelwelt Schutz. Einen Ausflug zu Pferde in dieses Schwemmland wird man sein Leben lang nicht vergessen. Und die Côte d’Azur mit atemberaubenden Naturschönheiten, wie den Calanques, fjordähnliche Buchten, die nur zu Fuß oder mit dem Boot zuerreichen sind. Und dann die im Abendlicht rot leuchtenden Felsen der Corniche d’Esterelle.

Vergessen wir nicht die beschaulichen Flusstäler des Lot, der Saone oder die verzweigten Kanäle, auf denen man als Freizeitkapitän unvergewssliche Ferien verbringen kann.

In den Schluchten von Tarn, Ardèche und Verdon über sich Klettere, Mountainbiker und Kajakfahrer.

Geschrieben von Reiseberichte am Dienstag 20. März 2007

Schweden: Urlaub in Schweden

In Schweden ist es so richtig schön. Der Himmel ist blau oder auch mal bewölkt. Ab und zu kann man sogar ein Rentier im freien beobachten. Dazu muss man nur in Rentier beherbergende Wälder fahren. Die gibt es in Schweden reichlich. Vor allem sollte man beim Thema Reise nach Schweden eins erwähnen: Das ist auch ein Land mit dem die Deutschen eine gemeinsame Geschichte verbindet, man denke nur an die Völkerschlacht bei Leipzig. In der Hauptstadt von Schweden die da Stockholm heißt kann man wunderbar flanieren und mal die Nase in den Wind halten. Im Sommer wird es dort auch so richtig warm. Die Sonne brennt nicht so intensiv aber es ist schon so schön sonnig, dass man so richtig schöne gold braune Haut bekommen kann. Allerdings ist so ein Urlaub in Schweden nur mit Vorsicht zu genießen wenn es mal sonnig ist, denn ohne Sonnenkrem mit einem guten UV Schutz Licht Faktor sollte man sich nicht aus dem Haus trauen.

Schweden Landschaft

Man sollte beim Thema Schweden auch erwähnen, dass dieses das Land mit der blau-gelben Flagge ist, die immer dann weht, wenn unsere Kicker mal ein Fußball Spiel gegen Schweden spielen. Ob da gewonnen wird oder verloren ist ja egal, denn in dem Land aus dem auch die allseits bekannte und geliebte Möbelhauskette IKEA kommt kann man so richtig schön seine Zeit verbringen, z.B. in einem Hotel oder in einer Hütte. Man kann auch mal Zelten fahren, jedoch nur in den Sommermonaten, die Winternächte in Schweden sind nämlich kalt und windig und wenn man Pech hat wird man eingeschneit. Der Winter in Schweden ist natürlich auch eine tolle Sache, da kann man Ski Fahren oder einfach mal mit den Schlittschuhen laufen. Einfach so. Auf dem Eis.

Eis kann man sich in Schweden auch kaufen, das ist eine leckere Angelegenheit findet auch meine Tante und die lebt in Schweden.

Schweden im Winter

Darum bin ich eines Tages mit meinem Kollegen bernd nach Schweden gefahren wo wir uns es haben richtig gut gehen lassen. Da konnte man Spiele spielen und einfach mal über den Sinn des Lebens nachdenken. Ist das Leben am Ende wirklich vorbei oder kann man noch mal nach Schweden? Am Ende alles Apokalypse? Das kann noch keiner so gewiss sagen, doch eines ganz bestimmt: Unser Aufenthalt in Schweden war so richtig schön lang, es dauerte glaube ich insgesamt 17 Tage.

An zwei Tagen mussten wir jedoch ohne Strom und ohne Wasser auskommen. Das war so richtig blöd, wir waren nämlich ohne Auto unterwegs und hatten vor so richtig schön Pause zu machen. Doch Pause machen war nicht so entspannt in so einer Situation. Mit dem Mobiltelefon verständigten wir unser Reisebüro und am Ende trugen sie die Kosten für diese beiden Tage komplett, das war schon in Ordnung. Am Ende habe ich auch mich über diesen Schlamassel nur noch so richtig amüsieren können. Das einem das in Schweden passiert hätte ja niemand denken können. In diesem Urlaub stand ich jeden Tag um 8 Uhr auf. Und sonntags um 9. Aber sonst täglich um 8 Uhr. So richtig früh. Das war gut.

Schweden: Winterurlaub in Schweden

Gut war auch das Essen in Schweden denn es gab jede Menge italienische Restaurants und schwedische Bars. Ich trank abends eigentlich immer recht viel Alkohol obwohl der in Schweden ziemlich stark besteuert wird. Das machte mir nichts aus, ich bin ja relativ wohlhabend seit ich einen Bestseller geschrieben habe. Ich betrank mich meistens mit schwedischem Weinbrand oder einem Geränk, das ich von zuhause mitgebracht hatte. Das war so ein günstiger Wiezenkorn, ich glaube der nannte sich Holzknecht. Der hat einem so das richtige Schwedenaroma gegeben. Das brauchte ich zwar gar nicht so dringend, denn ich war ja in Schweden, doch ohne den Korn wäre es auch etwas träge gewesen. In der schwedischen Sonne oder bei strömendem Regen der von oben in den Wolken herab auf diese Erde, auf der wir weilen fiel, ich trank Holzknecht mit Cola. Zwar trinke ich dieses Getränk in Deutschland mit Finale Cola, und zwar aussschließlich mit der guten Cola der Marke Finale, doch in Schweden war Ersatz zu kriegen und auf dem Ferienhaus war das so richtig holzblockhüttenmäßig!

Schweden und Fussball in Schweden

Am Ende des Urlaubs geschah etwas schreckliches. Wir trafen ein paar Schweizer, die auf Randale auswaren. Leider war die schwedische Polizei nicht so schnell zur Stelle, als das sie noch verhindern konnten die diese Schweizer (ich glaube, die studierten Statistik, die waren aber im Allgemeinen nicht so schlau) einfach so ohne besonderen Anlass einen Liter Benzin in den See an dem wir uns daniederließen kippten. Zum Glück sind nicht alle Schweizer so und diese beiden flogen sicherlich auch bald nach dem Zwischenfall zurück in die Schweiz, sind also nicht mehr im schönen Schweden. Es war im Urlaub auch möglich so richtig schpn einmal in die Kneipe zu gehen, dort hatten sie zwar sehr spezielle schwedische Getränke, doch ich als Mann der ständig auf dem Sprung zwischen den Kulturen ist ließ mich davon nicht beirren und trank richtig viel von diesen Getränken in Schweden.

Geschrieben von Reiseberichte am Mittwoch 14. Februar 2007

Dänemark: Hier sein oder nicht hier sein? Dänemark!

Königin Margarete, Kopenhagen, Küste, Klima, Kultur und noch mehr K fielen mir bei der Vorbereitung auf meine Dänemarkreise ein.

Dänemark gilt zwar allgemein hin als klein, doch seine Größe ist nicht von schlechten Eltern, in jeder Hinsicht, doch Grönland stand diesen Sommer nicht auf dem Programm. Ich habe mir ein Haus gemietet, mit der so typischen skandinavischen Farbe, rot. Es steht, laut Katalog, mitten in einer herrlichen Dünenlandschaft, mit freiem Blick zu einem Leuchtturm und das wichtigste, mein Hund durfte mit. Beim blättern der Katalogseiten fand ich viele Häuser die Hunde erlaubten, doch für eine einzelne Person waren viele einfach zu groß, schließlich und endlich fand ich unsere niedliche Hütte, in Blavand nur hundert Meter von der atemberaubend breiten Nordseeküste entfernt. Blavand liegt ca. 30 Km von Esbjerg entfernt. Esbjerg ist eine größere Stadt mit Hafen, Museen, Aquarium und vielen Einkaufsstraßen, wie ich sie später ausgiebig genoss. Die An- und Abreise ist Donnertag, so starteten mein Hund und ich pünktlich um 10 Uhr vormittags, aus dem südlichen Schleswig Holstein.

Dänemark Hafen

Bis zur Grenze nach Dänemark, an Rendsburg und Flensburg vorbei, brauchten wir 2 ½ Stunden dann nochmals gute 2 Stunden. Eine kurze Pause zum vertreten der Beine und für den Hund genehmigten wir uns zweimal. Um halb Drei standen wir vor der Zentrale der Häuservergabe und bekamen unseren Schlüssel. Die wechselnde Landschaft wurde flach und flacher und auch der Himmel zeigte sich von seiner schönsten Seite. „Dänemark, wie kommen!“, sagte ich vergnügt und den Hund streicheln. Dieser hatte sich bereits erhoben und schaute aus dem Seitenfenster auf die vielen kleinen und großen Läden Blavand´s. Kirche und Restaurants in Überzahl. Also verhungern konnten wir nicht. Wir fuhren einige hundert Meter aus dem Zentrum hinaus und bogen die sandige Straße ein, wo unsere Hütte zu finden sein sollte. Zwischen den Ferienhäusern standen Bäume, Hecken und Büsche, so das man kaum auf ein Nachbargrundstück gucken konnte. Plötzlich fiel mir die Hütte ins Blickfeld. Ich schlug das Lenkrad rechts einund schon Sekunden später parkten wir vor unserem Feriendomizil in Dänemark. Das Haus war noch schöner als im Prospekt und der Blick zum Leuchtturm von Blavand war klasse. Ausladen und einräumen und ruckzuck eilten wir hinunter zum Strand. Düne rauf und Düne runter über einen aus getrampelten Wiesenpfad und stapfend durch den aufgeheizten Strandsand, genossen wir das Meerwasser dass sogleich unsere Füße umspielte. Der Hund kläffte was das Zeug hielt und ich atmete Dänemarks Nordseeluft ein. Die Sonne tat ihr übriges, sie verbrannte meine Nase und meinen Nacken.

Dänemark Leuchtturm Blavand

Die Küste Blavand´s zieht sich kilometerweit hin. Wir sollten sie in den nächsten Tagen ausgiebig bewandern und zwischendurch immer wieder Mal baden gehen oder Bernstein suchen. Natürlich fuhren wir auch viel Rad, welches uns auf dem Dachgepäckträger begleitete, so konnten wir auch das Hinterland erkunden und feststellen wie schön die Gegend ist und die reetbedeckten Häuser mit ihren Vorgärten entzückten einen jedes Mal ein wenig mehr. Hilfsbereite Dänen gab es überall, ob im Einkaufzentrum, in der irischen Kneipe oder bei dem Aufsuchen eines Hundedoktors. Zwei Wochen Dänemark fand ich beinahe zu kurz obwohl zwischenzeitlich das Wetter umschlug. Doch ein Spaziergang bei Wind und Regen mit anschließendem Schnaps und einem Aufstieg auf dem Leuchtturm, ist auch nicht zu verachten. Im Zentrum des Ortes gingen wir alle zwei Tage einkaufen, vor allem Produkte aus Dänemark hatten es mir angetan. Fisch, na klar, aber auch Käse und bestimmte Biersorten, Brot und andere Leckereien, wie Kuchen. Wichtig war es auch, dass wir genügend Brennholz für unseren Kamin hatten, auch wenn es im Juni nicht unbedingt nötig ist, so doch wenigstens an den regnerischen Tagen. Die Gemütlichkeit eines Kaminfeuers ist nicht zu überbieten. Außerdem brauchten wir Kohle für den Grill. Die Abende auf unserer Terrasse bleiben mir unvergesslich. Kerzenlicht und Wein und immer den Lewuchtturm im zielsicheren Blick.

Wir machten auch einige größere Ausflüge und besichtigten nicht nur Esbjerg sondern auch andere hübsche Ferienorte an der Nordseeküste Dänemarks und wir bummelten auch durch eine der ältesten Städte im Königreich, Varde. Seine mittelalterliche Struktur, Kirche, sind phänomenal, einzigartig,dementsprechend voll war es in den engen Gassen und auf den verwinkelten Plätzen den netten Souvenirläden.

Dänemark - Kopenhagen - Tivoli

„Dänemark, wie kommen wieder“, sagte ich beim wehmutsvollen Abschied und nach diesem ersten Urlaub in Dänemark folgten sechs weitere. Während dieser Urlaube, genossen wir nicht nur Kopenhagen, den Tivoli, sondern bereisten auch die Südküste und einige Inseln. Wir erkundeten uns nach den Prinzen Hamlet und seinem Schloss, sondern waren auch auf den Spuren Hans Christian Andersens, dem großen Dänischen Dichter. Das Fahrrad hatten wir als ständigen Begleiter,wie auch wetterfeste Kleidung, doch die Sonnenstunden überwogen und eine gute Sonnencreme war ständig zur Hand. Probleme gab es eigentlich nur mit der Sprache, aber mit geschriebenen Vordrucken, Deutsch und Englisch und einemLächeln auf dem Gesicht, bewältigten wir alle Barrieren die vor uns auftauchten.

Es dauerte einige Jahre bis wir uns entschlossen hatten Dänemark wieder zu bereisen, doch der siebente Urlaub in Dänemark ist in voller Planung und der Sommer 2007 kann kommen.

Geschrieben von Reiseberichte am Freitag 26. Januar 2007