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Archiv für die 'Monaco' Kategorie

Monaco: Urlaub im Königreich der Reichen und Schönen

In Monaco kann man es so richtig gut krachen lassen oder einfach eine richtig entpannte Pause einlegen und mal eine Woche oder länger gar nichts machen.

Monaco - Die Bucht von Monaco

Im Sommer 2006 war es soweit und wir machten eine kleine Reise nach Monaco. Monaco liegt im Süden von Frankreich unweit der bildhaft schönen Provence und ist ein eigenständiges Fürstentum. Die Hauptstadt dieses Fürstentums heißt Monte Carlo, zufällig genauso wie das berühmte Formel 1 Rennen. Michael Schuhmacher und viele andere Prominente haben in dieser Stadt dem Volkdmuns nach eine Eigentumswohnung. Wir sind in Monte Carlo mit einer Yacht angelegt, die wir zuvor im französichen Nizza gemietet hatten. Auch vom italienischen Genau in kurzer Zeit mit dem Boot zu erreichen. Man kann sagen, dass dieses Stadt zu den teuersten in ganz Europa gehört und daher tranken wir weniger in den Bars von Monte Carlo, die sonst allerdings sehr nett ausgesehen haben, sondern wir tranken auf der Yacht im besonderen Yachthafen die Weine aus dem Tetrapak, die wir aus Frankreich mitgebracht hatten.

Auch in den Straßen der Stadt, die Fußgänger frei waren und am Strand von wo aus man einen sehr schönen Blick auf das Mittelmeer hat, den man wirklich genießen kann, haben wir es uns gut gehen lassen und den Wein getrunken. Ein Freund von mir hatte eine Kiste Holzknecht dabei und so habe ich zum ersten mal von dieser Spirituose getrunken während wir die kleine Stadt der Fürsten unsicher gemacht haben. Ich muss sagen, dass mir der Abend mit dem Holzknecht sehr gut gefallen hat. Am nächsten Tag hatte ich keine Kopfschmerzen zu beklagen und trank französischen Champagner aus der Champagne. Eine junge Dame aus Monaco verriet uns, dass das Nationalgetränk in Monaco Erdbeersekt sei. Das allerdings haben wir nicht für voll genommen. Des weiteren behauptete sie, dass Monaco nicht in der Europäischen Union sei und dass man hier wunderbar zollfrei einkaufen könnte. Das haben wir dann auch getan und noch mehr Spirituosen nach Art von dem Holzknecht gekauft. Letzterer war ein deutsches Erzeugnis, doch in den Geschäften gab es mehr internationale Getränke wie z.B. Bacardi Rum, den man gut gegen Euros tauschen konnte und dann austrinken. Im allgemeinen kann man in Monaco sehr gut mit dem Euro auskommen.

Monaco - Der Palast vom Königreich Monaco

Das Wetter dort ist im Sommer ganz ähnlich wie in Frankreich, ziemlich heiß und sonnig.

Ich persönlich hatte den starken Eindruck, dass die Strände in Monaco, während man leider ein Nutzungsentgelf für die Dinger bezahlen musste, so richtig schön waren. Das Klientel an Touristen in Monaco ist etwas wohlhabender bis ete-petete und so mussten wir unsere Sandburg alleine bauen und haben auch keine verfeindeten Sandburgbauer entdeckt mit denen wir Kanonenkrieg spielen konnten. Napoleon sagte übrigens einst über Monaco: „Das ist so ein richtig tolles Ziel für einen Urlaub“.

Als es eines Nachts etwas windig war in Monaco und wir nach einem langen Abend und einer wilden Feier wieder zurück zur Anlegestelle unseres Bootes, das stark an die E. Elke erinnerte, kehrten war es schon etwas zu schaukelig auf dem Boot. Schließlich hatten manche von uns eine schöne Zeit verbracht und waren betrunken.

Da wünschten wir uns, dass wir in einem 1A fünf oder vier Sterne Hotel übernachtet gewesen wären, in dem die Zimmer richtig günstig sind und in der die Bedienung zweisprachig wäre.

Doch insgesamt war es nicht so schlimm, denn wir waren ja noch einige andere Tage und Nächte dort, an denen der Wind nicht so stark wehte und so blieben wolche Turbulenzen die absolute Ausnahme.

Monaco - Casino de Monte Carlo in Monaco

Von einem Erlebnis in unserem Urlaub in Monaco muss ich unbedingt noch schreiben, da staunten selbst meine Nachbarn drüber, die das Gespräch zwischen mir und meinem Bruder unweigerlich hatten mitbekommen müssen. Mein Bruder stand draußen und ich rief ihm alles was an jenem Abend passiert war aus dem Fenster zu, denn mir war viel zu kalt um nach draußen zu gehen und mein Bruder stand in einem verschmierten Overall vor der Türe, in dem ihn meine Mutter nicht ins Haus lassen wollte.

Die Nachbarn staunten Bauklötze. Es geschah also so, dass ich in eine Diskussion verwickelt worden war zwischen zwei Kommunalpolitikern. Es ging um den Tourismus in Monaco und darum, dass die Flüge in das Fürstentum jetzt noch billiger werden sollten. Da kam auf einmal jemand an, der behauptete er wäre der verlorene Zwillingsbruder von Bernie Ecclestone, der berühmten Persönlichkeit, der die Formel 1 als Liga managt. Der behauptete, es wäre noch eine viel bessere Möglichkeit mit dem Zug nach Monaco zu fahren. Der TGV, das französische Pendant zum deutschen ICE sei seinen Preis wert. Ich lachte und sagte aber ich bin doch per Last Minute Buchung hierhergekommen sondern mit einer Yacht. Etwas irritiert guckten dann die Kommunalpolitiker. Die verstanden nicht so recht was das eine mit dem anderen vielleicht zu tun haben könnte. Dann sagte ich zu allen dreien „Mensch, ihr seid ja so herrliche Charaktere, mit euch gehe ich ins Casino“. Wir gingen also in ein Casino und verspielten eine Menge Geld.

Im Übrigen ist in Monaco Französisch offizielle Landessprache und wenn Sie auch so einen schöne Zeit am Mittelmeer erleben wollen wie ich, dann sollten sie unbedingt ins Fürstentum Monaco fahren. Wenn sie eine Yacht haben um so besser!

Geschrieben von Reiseberichte am Montag 26. März 2007