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Kenia: Urlaub im wilden, weiten Kenia

Kenia hat die Fläche von 582.000 qkm, das heißt es ist größer als die Fläche Frankreichs. Meine Reise führte mich in die Hauptstadt Nairobi. Ich landete und beim Ausstieg aus dem Flugzeug bemerkte ich schon das tropisch feuchte Klima das mir wie eine Faust ins Gesicht schlug. Erst später sollte ich wissen dass die Vegetation hauptsächlich an den Küstenregionen von Kenia sehr zahlreich vor zu finden ist. Weiter ging es von Nairobi nach Machakos. Dort sagte man mir dass die Einwohnerzahl rund um das Gebiet der Highlands bis hin zu Meru und an den Ufern des Viktoriasees über 30 Millionen liegen würde. Das komme daher dass diese Regionen die fruchtbarsten sind.

Kenia - Wüsten-Urlaub in Kenia

In Machakos lernte ich viele Frauen aus dem Volk der Akambas kennen. Sie arbeiten dort an Sisaltaschen die weiter verkauft werden, die Lieferungen gehen auch nach Deutschland erzählte mir eine der Frauen, als sie merkte dass ich aus Deutschland kam. Nach einem kurzen Aufenthalt in Machakos wollte ich weitere Städte und Landschaften Kenias kennen lernen. Meine Reise führte mich in die zweit größte Stadt Kenias, nach Mombasa. Da ich jetzt das Meer sehen wollte ging ich zum Hafen dort erzählten mir Einheimische die Geschichte des Hafens und zu was er diene. Der Hafen ist sehr wichtig er dient als Gateway für Ost- und Zentralafrika. Früher war Mombasa ein Zielpunkt von Handelsverbindungen nach Indien und Arabien. Daher prägt sich bis heute das Stadtbild einer afrikanischer- islamischer Kultur.

Nicht weit vom Hafen findet man das Fort Jesus, das ich als nächstes Ziel anstrebte. Fort Jesus ist eine Festung die aus dem 16. Jh. stammt. Sie wurde von den Portugiesen zum Schutz ihrer Handelswege nach Indien gebaut. Die Architektur weißt eindeutige italienische Attribute auf, da ihr Erbauer Italiener war. 1878 und 1895 wurde das Fort von der britischen Marine beschossen und diente danach unter britischer Führung als Gefängnis. 1960 am 15. August erklärte man das Fort zum Nationaldenkmal. Heute ist das Fort eine Attraktion für Touristen und jeden Tag geöffnet. Beim Schlendern durch die Altstadt fielen mir Häuser mit traditionell geschnitzten und mit Messing eingelegte Türen auf. Es sind arabische Häuser in den engen Strassen wie mir Anwohner berichteten. Des Weiteren entdeckte ich viele Gewürz- und Kaffeehändler.

Kenia - Tiere und Savanne in Kenia

Ich blieb auf meiner Reise an der Küste und erreichte bald Malindi, auch als Melinde bekannt. Malindi befindet sich ca. 120 Kilometer nordöstlich von Mombasa und liegt in einer Bucht bei der Mündung des Sabaki Flusses, an der Ostküste Kenias. Die Stadt lebt mehr von dem Tourismus als von der Industrie. Ich traf dort viele italienische Touristen. Malindi besitzt sogar eine Inlandsflughafen. Doch alles half mir nichts ich wollte weiter nach Watamu und zu den Ruinen von Gedi, welche in einem dichten Wald aus uralten Baobab- Bäumen liegen. Die Stadt wurde damals von den Arabern erbaut. Meine Reise ging weiter ich entdeckte die „Wildheit“ Afrikas. Ich sah Löwen, Elefanten, Antilopen und Leoparden. Mein Weg führte mich durch traumhafte Ebene, weite Savannen, ich sah goldenen Sonnenuntergänge und am anderen Morgen waren die Sonnenaufgängen noch goldener. Der Kilimandscharo zeigte sich mit seiner schneebedeckten `Kappe´ in den allerschönsten Farben und ich merkte das mir das Land zunehmend besser gefiel.

Doch die vielen Sprachen Kenias machten mir wirklich zu schaffen. Die Amtssprache ist Suaheli (Swahili) und Englisch. Insgesamt aber gibt es in Kenia 61 weitere aufgelistete Sprachen, die aber alle noch gesprochen werden. Auch teilt sich Kenia in verschieden Volksgruppen ein z. B. die stolzen Massai die früher gefürchtete Krieger waren und als Rinderhirten und Jäger lebten. Ich schlug mich weiter durch die Savannen in Richtung Lamu. Die Stadt hat ca. 30 000 Einwohner und eine fast tausendjährige Geschichte. Im 9. Jahrhundert begannen arabische Kaufleute mit den Küstenbewohnern eine Handelsbeziehung aufzubauen. Viele quartierten sich dadurch an der afrikanischen Küste ein und bauten Handelsposten. Somit kam der Wohlstand und der Islam nach Lamu. Eine Hochentwickelte Baukunst mit schönen, offenen Innenhöfen, vierstöckige aus Korallenquadern gebaute Häuser zieren die Stadt. An fensterlosen Fassaden konnte ich wieder mal die berühmten, handgeschnitzten Türen von Lamu erkennen, die ich auch in der Altstadt von Mombasa schon bewundern konnte.

Kenia - Sommerurlaub in Kenia

Ich forschte nach und man versicherte mir das es auch heute noch Handwerksmeister gibt die diese traditionelle Schnitzkunst noch beherrschen. Meine Reise neigte sich dem Ende zu viel konnte ich nicht mehr sehen aber eines ließ ich mir nicht nehmen, ich wollte noch zu dem berühmten Berg Mount Kenya. Der auch auf dem Rückweg meiner Reiseroute lag. Das Mount- Kenya- Massiv ist der zweithöchste Erhebung Kenias (neben dem Kilimandscharo). Es liegt 140 km nordöstlich von der Hauptstadt Nairobi entfernt. Das Massiv ist ca. 90 km lang und 55 km breit. Er besteht im Zentrum meist aus spitzzackigen Gipfeln. Drei Hauptgipfel haben Namen von Massaihäuptlingen: Batian (5199m ü. NN), Nelion ( 5189m) und Lenana (4985m) alle drei liegen fast oberhalb der Schneegrenze und sind dadurch stark vergletschert. Ich schaute mir den Mount- Kenya Nationalpark an und dachte an die viele Nationalparks die Kenia besitzt um das Land und die Tiere zu schützen hierbei wären z.B. der Aberdare National Park, Amboseli National Park, Arabuko Sokoke National Park, Bisanadi National Reserve, Central Island National Park usw. Schweren Herzens stieg ich in Nairobi in mein Flugzeug das mich wieder nach Deutschland brachte.

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