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Griechenland: Auf Odysseus Spuren

Als Kind habe ich mit Leidenschaft die Geschichten von Odysseus und seiner langen spannenden Reise zurück nach Hause verschlungen und mir war schon damals klar, dass ich auf jeden Fall irgend wann einmal in meinem Leben mindestens einen Urlaub in Griechenland verbringen werde oder auch mehrere, wenn man die tollen griechischen Inseln auch noch in Augenschein nehmen möchte. Letztes Jahr war es dann endlich soweit. Meine Freundin und ich hatten genug Geld zusammen gespart um endlich meinen Traum von Ferien in Griechenland auf den Spuren Odysseus – oder auch nicht – umzusetzen. Wir sind ohne Reiseveranstalter gefahren und haben unseren eigenen Plan erstellt, welche Orte auf unserer Wunschliste wir besuchen wollten.

Einziger Nachteil unseres Sommerurlaub in Griechenland war für mich die Hitze, denn die mag ich eigentlich nicht so sehr, aber ich habe es gut ausgehalten. Aber nun zu unserem Urlaub in Griechenland….angekommen sind wir am Flughafen Athen Elefthérios Venizélos. Von dort sind wir mit der Metro in die Innenstadt gefahren. Und wir sind noch öfters mit der U-Bahn gefahren, denn dort gibt es ganz tolle Stationen, die wie Museen aussehen.

In Athen haben wir 3 Tage gehabt um uns die Akropolis anzusehen und auch noch ein paar interessante Museumsbesuche zu machen. Von Athen aus sind wir nach Piräus gereist wo wir auch 2 Tage geblieben sind. Besonders interessiert hat uns dort natürlich der bekannte Hafen von Piräus und es gab auch dort mal wieder tolle Museen zu besichtigen, insbesondere das Archäologische Museum beim antiken Theater und das Schiffsmuseum Trokadero Marina. Von Piräus aus sind wir dann nach Mykonos gefahren, eine der Kykladeninseln, die Odysseus bereist hat. Dort waren wir 4 Tage und sind eingetaucht in die griechische Mythologie und natürlich auch die ganz banale Geschichte.

Wir haben uns die Panagia-Panaportiani Kirche zumindest von außen angesehen, weil sie einsturzgefährdet ist, was sehr schade ist, denn sie ist wunderschön und ausgefallen ist. Selbstverständlich mussten wir uns auch das Wahrzeichen von Mykonos – Kato Mili (die 4 übrig gebliebenen Windmühlen von ursprünglich 10, die früher das Getreide bearbeitet haben) – ansehen. Danach erfolgte noch ein Besuch im nahe gelegenen landwirtschaftlichen Museum. Zum guten Schluss haben wir noch einen Abstecher nach Thessaloniki gemacht. In den Ladadika, (ehem. Viertel der Olivenölhändler) haben wir uns ein Zimmer genommen und waren so mitten drin im Geschehen.

Es ist ein lebendiges Viertel mit vielen traditionellen und auch preiswerten Tavernen und Ouzerien wo man sehr lecker essen kann. Natürlich mussten wir uns das Wahrzeichen von Thessaloniki ansehen, den weißen Turm, der mittlerweile ein Museum geworden ist. In früheren Zeiten war er Waffenlager, Gefängnis und Nahrungsmittellager. Nach ein paar ruhigen Tagen in dieser schönen Stadt mussten wir leider den Heimweg antreten. Vom Makedonia Airport sind wir Richtung Heimat aufgebrochen und haben uns und Griechenland versprochen irgend wann einmal wieder zu kommen.

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