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Archiv für Juli, 2007

Madrid: Urlaubsreise in die spanische Hauptstadt Madrid

Die Hauptstadt Spaniens liegt im Zentrum der Iberischen Halbsinsel und hat über 3 Millionen Einwohner. Madrid ist neben Wirtschaftszentrum, Regierungs- und Parlamentssitz sowie Wohnort der spanischen Königsfamilie, auch ein wichtiger Ausgangspunkt für den Banken- und Industriesektor. Im Süden der Stadt liegt die meiste Industrie, wo sich unter anderem auch wichtige Textil-, Lebensmittel- und Metallfabriken befinden. Ein lebendiges Nachtleben sowie zahlreiche kulturelle und künstlerische Aktivitäten zeichnen die Hauptstadt Spaniens aus.

Madrids Ursrpünge gehen in die Zeit des Arab Emir Mohamed I (852-886) zurück, der den Bau einer Festung am linken Ufer des Manzanares plante. Die Stadt wurde Gegenstand eines Streits zwischen Christen und Araben. Im 11. Jahrhundert wurde Madrid von Alonso VI erobert. Zum Schutz der neuen, aussen liegenden Grenzgebieten zu Segovia, Toledo und Valencia wurde gegen Ende des siebzehnten Jahrhunderts ein Schutzwall errichtet. Koenig Carlos III, der im 18. Jahrhundert regierte, ließ viele der schönsten Bauwerke Madrids bauen, wie zum Beispiel den Paseo de Prado und den Paseo las Acacias.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts führte Joseph Bonaparte einen Umbau der Puerta de Sol und Umgebung durch. Anfang des Jahrhunderts wurde die Einkaufsstrasse Gran Vía als eine Ost-Weststrasse gebaut. Der Boulevard Paseo de la Castellana wurde in den 50er Jahren angelegt, der in der Stadt von Norden nach Süden führt. Es wurden moderne Gebäude gebaut, die zum Sitz der Hauptfinanzinstitutionen wurden. Barocke und Neoklassische Strukturen des 17. und 18. Jahrhunderts findet man noch in an Pätzen wie der Plaza Mayor und dem königlichen Palast (Palacio Real).

Madrid - spanische Hauptstadt Madrid

Im folgenden werden das durchschnittliche Klima der verschiedenen Jahreszeiten erläutert und zusätzliche Tipps für passende Kleidung gegeben. Madrid ist eine relativ trockene Stadt. Es regnet selten und hohe Temperaturen scheinen oft nicht so drückend, da die Luftfeuchtigkeit, besonders am Anfang des Sommers, sehr niedrig ist. Obwohl der Winter in Madrid für gewöhnlich kalt ist, ist er auch sehr trocken. Touristen, die nicht nach sonnig-warmen Wetter suchen, ist diese Jahreszeit ein idealer Zeitpunkt, um die Stadt zu besuchen. Manchmal kann es im Zentrum schneien, aber der Schnee bleibt nur selten liegen. Auch während des Winters mangelt es nicht an Aktivitäten in Madrid. Um so verwunderlicher, dass während der Wintermonate weniger Touristen in der Stadt unterwegs sind. Die Museen sind leerer und touristischen Einrichtungen oder Hotels werden günstiger angeboten. Da in der Nacht die Temperaturen Minusgrade annehmen können, ist es ratsam, ein Zimmer mit Heizung zu bekommen.

Man sollte warme Kleidung wie zum Beispiel ein Pullover mitnehmen, da in vielen Gebäuden oftmals nicht geheizt wird. Obwohl Regen selten ist, kann er nicht hundertprozentig ausgeschlossen werden. Daher sollten eine wasserabweisende Jacke, feste Schuhe, die nass werden können, und ein Regenschirm Bestandteil des Reisegepäcks sein.

Madrid - Eine Reise nach Madrid in Spanien

Der Frühling ist die beste Zeit, um Madrid zu besuchen. Die Tage sind länger und meist angenehm warm, die Nächte noch kühl. Das Nachtleben nimmt wieder zu. Viele junge Leute sind abends wieder lange unterwegs und die Cafés öffnen ihre Außenbereiche. Während der heiligen Woche (Semana Santa, die Woche vor Ostern) ist Madrid meistens ziemlich ruhig, da die Madrileñer für die Prozession in den Süden fahren. Während des Frühlings sind Regen und Wind nicht ungewöhnlich. Auch muss man sich darauf einstellen, dass es zu gößeren Temperaturschwankungen kommen kann: nachts kann es immer noch recht kühl werden, während mittags T-Shirt Wetter sein kann. Es ist daher sinnvoll, einen warmen Pullover und Jacke als auch Regenkleidung mitzunehmen.

Man kann Madrids Sommer in zwei Abschnitte aufteilen: den angenehmen Sommer und den sehr heissen Sommer. Der angenehme Sommer kann, muss aber nicht bis Ende Juni dauern und beginnt dann wieder im späten August. Dies ist dann ein guter Zeitpunkt, um Madrid zu besuchen und die langen warmen Nächte zu geniessen. Auch das Leben auf der Strasse ist zu dieser Zeit auf seinem Höhepunkt. Im Juli und im August wird es sehr heiss. Die Temperaturen erreichen oft die 40ºC Marke. Nachts kühlt es nicht richtig ab, was das Schlafen ohne Klimaanlage ziemlich unangenehm macht. Viele Einheimische verlassen im Sommer die Stadt. Anderen gefällt Madrid zu dieser Jahreszeit, da es weniger Verkehr gibt, die Stimmung ruhig ist, viele Restaurants geschlossen haben und die Geschäfte, die offen haben, viel leerer sind als während der anderen Jahreszeiten. Wenn man die Stadt in Ruhe genießen möchte, dann ist der August der richtige Monat, um Madrid zu besuchen. Während dieses Sommerabschnitts sind Kurze T-Shirts, Shorts, Sonnenbrillen und Hüte die ideale Kleidung. Sandalen sind immer angebracht und können in Madrid erschwinglich eingekauft werden. Ausserdem sollte man daran denken, sich mit Sublocker vor der Sonne zu schützen.

Madrid - Sehenswürdigkeiten in Madrid

Genau wie der Frühling ist der Herbst ein guter Zeitpunkt für einen Besuch. Die Stimmung in der Stadt ist wieder anders: die Einheimischen sind nach den Sommerferien wieder zurück gekehrt, um zu arbeiten oder zu studieren. Das Wetter ist nun sehr angenehm; die brütende Hitze des Sommers und die intensive Julisonne sind vorbei. Jetzt finden viele kulturelle Aktivitäten statt. Im Spätherbst besteht of das Risiko, dass es regnet. Wie im Frühling sollte man Kleidung für verschiedene Temperaturen einpacken. Ein normaler Pullover reicht allerdings aus, um sich in den kühleren Nachtstunden warmzuhalten.

Geschrieben von Reiseberichte am Dienstag 31. Juli 2007

Kreta: Urlaub auf der griechischen Urlaubsinsel Insel Kreta

Eine Reise in die Vergangenheit. Kommt man nach Kreta, wandelt man früher oder später auf den Spuren der Geschichte. Vom minoischen Kreta über die mykenische Herrschaft landet man irgendwann im Hellenismus. Die Römer haben ihre Spuren hinterlassen. Dann kamen die Venezianer und auch die Türken prägten diese Insel. Während des zweiten deutschen Weltkriegs landen britische Truppen auf Kreta und kämpften gegen deutsche Soldaten. Das ist Geschichte.

Die meisten Touristen landen in Heraklion, um sich von dort aus in Reisebussen zu einen der zahlreichen Badeorte in der Nähe von Rethymnon, Chania, Agios Nikolaos fahren zu lassen. Am Strand liegen kann man dort sicher sehr gut, aber besser ist es. Man schaut sich die Insel an. Ein gutes Hotel findet sich immer und dies bietet als Basisstation eine gute Ausgangsposition für eine Inselrundfahrt. Man mietet sich ein Auto und legt ab und zu einmal eine Badepause ein. 14 Tage sollten dafür ausreichen. Die einzelnen Streckenabschnitte können so absolviert werden, lediglich für den Ostteil sollte man eine Übernachtung einplanen.

Kreta - griechische Urlaubsinsel Kreta

Am allerallerersten Tag steht natürlich Knossos auf dem Programm. Man muss früh kommen, um den Touristen-Massen und Gruppenveranstaltungen zu entgehen. Knossos wartet mit einer Nachbildung eines mykenischen Palastes auf. Nicht mehr und nicht weniger, aber dennoch sehr informativ. Einfach dem Rundgang folgen, dann kann nichts schief gehen. Neben viel Beton gibt es auch einige hübsche Wandmalereien und man kann sich eine gewisse Vorstellung davon machen. Wie es war. Zwei Stunden sollte man dafür einplanen.

In Heraklion selbst lohnt es sich, das Museum anzuschauen. Es ist nicht sehr groß, rund 20 Räume, alles sehr übersichtlich. Viele Dinge aus Knossos, aber auch aus anderen Ausgrabungsstätten. Der berühmte Stierkopf, die Stierspringer aus Elfenbein, der Diskus von Festos, Stein-und Wannensarkopharge und natürlich die echten Fresken aus Knossos wie der Lilienprinz, die Pariserin und die Delfine aus dem Bad der Königin. Ein kurzer Spaziergang durch Heraklion mit seinen vielen Brunnen rundet den Tag ab.

Südseestrand. Gibt es in Elafonissi. Rosafarben und das Wasser schimmert in allen Blauschattierungen. Man fährt von Geogiopolis zwei Stunden über Chania und Kissamos Richtung Berge. Die Straßen sind gut ausgebaut und es bereitet keine Schwierigkeiten. Auf dem Weg liegt die Höhle der Heiligen Sofia. Ein paar Treppen hinauf und man steht in einer großen Höhle mit einer kleinen Kapelle mit Glockenturm. Wenn man die Glocke läutet, kann man sich etwas wünschen! Der Weg nach Elafonissi ist steinig. Weißer Strand, türkisfarbenes Wasser. Viele Menschen. Reisebusse. Neckermann war auch da. Man kann sich für teures Geld Liegestuhl und Sonnenschirme mieten. Der Strand hat seine Farbe von den rosafarbenen Muscheln. Auf dem Rückweg kann man am Kloster Chrissoskalitissa vorbeischauen, welches einsam auf einem Felsen über dem Meer thront.

Auf dem Weg nach Rethymion, westlich kommend, findet man in der Nähe von Armeni eine Nekropole. Über hundert Felsengräber warten auf ihre Entdeckung, zum Teil sind sie auch begehbar. Ein Abstecher in die Kartaliotiko-Schlucht lohnt sich, am Ende wartet eine Agios-Nikolaos-Kirche. Die Fahrt geht weiter, vorbei an einer alten türkischen Brücke im venezianischen Stil. Nicht weit entfernt davon liegt das verlassene Kloster Kato Moni Preveli. Unzugänglich. Nicht für uns. Wie in allen alten Gemäuern muss man natürlich mit Einsturzgefahr rechnen. Ein wahres Abenteuer. Der Weg zum Strand von Preveli. Wege von denen man glaubt, sie führen ans Ende der Welt. Führen zu einer sagenhaften Aussicht. Palmenumsäumter Strand und ein Süsswasserfluss. Auf dem Rückweg noch ein kurzer Stop beim Kloster Moni Preveli. Frauen müssen dort übrigens Röcke tragen. Wer keinen trägt, bekommt ihn freundlicherweise gestellt.

Kreta - Meer und Sandküste von Kreta

Bankomaten gibt es auch in Chania. Neben der Markhalle, die sehr sehenswert ist. Dort gibt es alles, vom Obst bis zum Rinderkopf. Frankokastello war das Tagesziel. In Alikampos gibt es eine kleine Kapelle, die mit Fresken aus dem dreizehnten Jahrhundert geschmückt ist. Verziert mit Keramiktellern. Der Weg führte durch ein kleines Bergdorf und zunächst landete man auf dem Friedhof. Ein älterer Herr winkte uns zu und wir hielten. Er führte uns zu der kleinen Kapelle und erklärte uns die Bibelszenen, die dort abgebildet waren. Sehr informativ. In Griechisch. Auf dem Rückweg wartete schon wieder neue Kundschaft auf ihn.

In Serpentinen ging es dann bis nach Frankocastello. Ein Blick in die Imbrosschlucht liess uns erahnen, was die Samariaschlucht zu bieten hat. Mit acht Kilometern ist sie überschaubar, aber schmaler. Nun ging es bergab. Eine flache Ebene tat sich auf, mit einer beeindruckenden Küste. Das Land ist eben, felsig und karg. Schroff heben sich die weißen Berge ab. Frankocastello ist noch gut erhalten, äußerlich, aber im Inneren ist es eine Ruine. Am Strand kann man unendlich weit ins Wasser laufen, so flach ist es. Die Kulisse ist beeindruckend, das Kastell und die Berge im Hintergrund, im Vordergrund das Meer.

Georgiopolis hat einen wunderschönen Strand. Unendlich lang und sehr, sehr breit. Wenig Touristen, ganz anders als in Rethymion. Das Kastell lockt zur Besichtigung und die Altstadt mit den vielen Geschäften auch. Der malerische Hafen und die Häuser im venezianischen Stil sollte man gesehen haben.

Richtung Ostküste geht es nach Vai. Eine Übernachtung inklusive. Die Etappen sind Rythimion, Hieraklion, Agios Nikolaos, Sitia und die Vai-Bucht. In Agios Nikolaos weckt der kleine Hafen die Aufmerksamkeit, Cherniossos ist allerdings sehr überlaufen. Ein Abstecher zur Kirche Panagio Kera bei Kritsa. Wunderschöne Fresken. In Vai selbst kann man nicht übernachten, denn dort gibt es nur einen Palmenhain, der einzige in Griechenland/Kreta. 824 aufgrund der Invasion der Sarazenen entstanden. Weil die immer Datteln kauten. Übernachten kann man dann in Palekastro. Zimmer zur schönen Aussicht. Die Muscheln an diesem Strand sind herz- oder sichelförmig. Sammeln!

Kreta - Kultur und Sehenswürdigkeiten auf Kreta

Auf dem Rückweg fährt man über die Lassithi-Hochebene. Wo auch die Zeus-Höhle liegt. 800 Meter über dem Meeresspiegel, sehr fruchtbar, dass ist die Lassithi-Hochebene. Was die Zeus-Höhle anbelangt, so gibt es auf Kreta viele Höhlen, die den Anspruch erheben, Geburtsort von Zeus gewesen zu sein. Der Weg hinauf ist beschwerlich, man kann aber auch einen Esel benutzen. Wenn man es mag, einen Kilometer lang auf so einem Zotteltier zu sitzen. Schwitzend und schnaubend kommt man oben an und dann wartet der Kälteschock. Riesige Stalaktiten haben sich im Laufe von Jahrmillionen gebildet. Der arme Zeus. In so einer finsteren Höhle, bei so einem kalten Klima aufgewachsen zu sein.

Ein einzigartiges Erlebnis ist es, durch die Samariaschlucht zu wandern. Am besten, organisiert. In der Frühe, vor dem ersten Hahnenschrei geht es los. Die Schlucht ist 18 Kilometer lang und man startet bei einer Höhe von 1250 Metern. Durchschnittlich braucht man dafür sieben Stunden und man gerät an seine Grenzen, wenn man nicht durchtrainiert ist. Müde und abgekämpft geht es dann zurück mit dem Schiff. Die Reiseleitung macht einen glückliche Eindruck, alle wieder gesund und munter zurückgebracht zu haben.

Eine Woche, zwei Wochen besser drei Wochen. Kreta ist eine Reise wert!

Geschrieben von Reiseberichte am Montag 23. Juli 2007

Kenia: Urlaub im wilden, weiten Kenia

Kenia hat die Fläche von 582.000 qkm, das heißt es ist größer als die Fläche Frankreichs. Meine Reise führte mich in die Hauptstadt Nairobi. Ich landete und beim Ausstieg aus dem Flugzeug bemerkte ich schon das tropisch feuchte Klima das mir wie eine Faust ins Gesicht schlug. Erst später sollte ich wissen dass die Vegetation hauptsächlich an den Küstenregionen von Kenia sehr zahlreich vor zu finden ist. Weiter ging es von Nairobi nach Machakos. Dort sagte man mir dass die Einwohnerzahl rund um das Gebiet der Highlands bis hin zu Meru und an den Ufern des Viktoriasees über 30 Millionen liegen würde. Das komme daher dass diese Regionen die fruchtbarsten sind.

Kenia - Wüsten-Urlaub in Kenia

In Machakos lernte ich viele Frauen aus dem Volk der Akambas kennen. Sie arbeiten dort an Sisaltaschen die weiter verkauft werden, die Lieferungen gehen auch nach Deutschland erzählte mir eine der Frauen, als sie merkte dass ich aus Deutschland kam. Nach einem kurzen Aufenthalt in Machakos wollte ich weitere Städte und Landschaften Kenias kennen lernen. Meine Reise führte mich in die zweit größte Stadt Kenias, nach Mombasa. Da ich jetzt das Meer sehen wollte ging ich zum Hafen dort erzählten mir Einheimische die Geschichte des Hafens und zu was er diene. Der Hafen ist sehr wichtig er dient als Gateway für Ost- und Zentralafrika. Früher war Mombasa ein Zielpunkt von Handelsverbindungen nach Indien und Arabien. Daher prägt sich bis heute das Stadtbild einer afrikanischer- islamischer Kultur.

Nicht weit vom Hafen findet man das Fort Jesus, das ich als nächstes Ziel anstrebte. Fort Jesus ist eine Festung die aus dem 16. Jh. stammt. Sie wurde von den Portugiesen zum Schutz ihrer Handelswege nach Indien gebaut. Die Architektur weißt eindeutige italienische Attribute auf, da ihr Erbauer Italiener war. 1878 und 1895 wurde das Fort von der britischen Marine beschossen und diente danach unter britischer Führung als Gefängnis. 1960 am 15. August erklärte man das Fort zum Nationaldenkmal. Heute ist das Fort eine Attraktion für Touristen und jeden Tag geöffnet. Beim Schlendern durch die Altstadt fielen mir Häuser mit traditionell geschnitzten und mit Messing eingelegte Türen auf. Es sind arabische Häuser in den engen Strassen wie mir Anwohner berichteten. Des Weiteren entdeckte ich viele Gewürz- und Kaffeehändler.

Kenia - Tiere und Savanne in Kenia

Ich blieb auf meiner Reise an der Küste und erreichte bald Malindi, auch als Melinde bekannt. Malindi befindet sich ca. 120 Kilometer nordöstlich von Mombasa und liegt in einer Bucht bei der Mündung des Sabaki Flusses, an der Ostküste Kenias. Die Stadt lebt mehr von dem Tourismus als von der Industrie. Ich traf dort viele italienische Touristen. Malindi besitzt sogar eine Inlandsflughafen. Doch alles half mir nichts ich wollte weiter nach Watamu und zu den Ruinen von Gedi, welche in einem dichten Wald aus uralten Baobab- Bäumen liegen. Die Stadt wurde damals von den Arabern erbaut. Meine Reise ging weiter ich entdeckte die „Wildheit“ Afrikas. Ich sah Löwen, Elefanten, Antilopen und Leoparden. Mein Weg führte mich durch traumhafte Ebene, weite Savannen, ich sah goldenen Sonnenuntergänge und am anderen Morgen waren die Sonnenaufgängen noch goldener. Der Kilimandscharo zeigte sich mit seiner schneebedeckten `Kappe´ in den allerschönsten Farben und ich merkte das mir das Land zunehmend besser gefiel.

Doch die vielen Sprachen Kenias machten mir wirklich zu schaffen. Die Amtssprache ist Suaheli (Swahili) und Englisch. Insgesamt aber gibt es in Kenia 61 weitere aufgelistete Sprachen, die aber alle noch gesprochen werden. Auch teilt sich Kenia in verschieden Volksgruppen ein z. B. die stolzen Massai die früher gefürchtete Krieger waren und als Rinderhirten und Jäger lebten. Ich schlug mich weiter durch die Savannen in Richtung Lamu. Die Stadt hat ca. 30 000 Einwohner und eine fast tausendjährige Geschichte. Im 9. Jahrhundert begannen arabische Kaufleute mit den Küstenbewohnern eine Handelsbeziehung aufzubauen. Viele quartierten sich dadurch an der afrikanischen Küste ein und bauten Handelsposten. Somit kam der Wohlstand und der Islam nach Lamu. Eine Hochentwickelte Baukunst mit schönen, offenen Innenhöfen, vierstöckige aus Korallenquadern gebaute Häuser zieren die Stadt. An fensterlosen Fassaden konnte ich wieder mal die berühmten, handgeschnitzten Türen von Lamu erkennen, die ich auch in der Altstadt von Mombasa schon bewundern konnte.

Kenia - Sommerurlaub in Kenia

Ich forschte nach und man versicherte mir das es auch heute noch Handwerksmeister gibt die diese traditionelle Schnitzkunst noch beherrschen. Meine Reise neigte sich dem Ende zu viel konnte ich nicht mehr sehen aber eines ließ ich mir nicht nehmen, ich wollte noch zu dem berühmten Berg Mount Kenya. Der auch auf dem Rückweg meiner Reiseroute lag. Das Mount- Kenya- Massiv ist der zweithöchste Erhebung Kenias (neben dem Kilimandscharo). Es liegt 140 km nordöstlich von der Hauptstadt Nairobi entfernt. Das Massiv ist ca. 90 km lang und 55 km breit. Er besteht im Zentrum meist aus spitzzackigen Gipfeln. Drei Hauptgipfel haben Namen von Massaihäuptlingen: Batian (5199m ü. NN), Nelion ( 5189m) und Lenana (4985m) alle drei liegen fast oberhalb der Schneegrenze und sind dadurch stark vergletschert. Ich schaute mir den Mount- Kenya Nationalpark an und dachte an die viele Nationalparks die Kenia besitzt um das Land und die Tiere zu schützen hierbei wären z.B. der Aberdare National Park, Amboseli National Park, Arabuko Sokoke National Park, Bisanadi National Reserve, Central Island National Park usw. Schweren Herzens stieg ich in Nairobi in mein Flugzeug das mich wieder nach Deutschland brachte.

Geschrieben von Reiseberichte am Montag 16. Juli 2007

Mexiko – Eine Reise nach Mexiko

„Darf es auch etwas sonniger sein?“ Fragte mich eine Freundin als wir unseren nächsten Urlaub planten. Es sollte nicht schon wieder so kalt werden wie in Moskau, dort waren wir das letzte Mal gemeinsam hingereist. Auch hatten wir nicht die Absicht wieder in den Osten Europas zu reisen. Nein, wir haben davon genug gesehen, schließlich waren wir nach Moskau per Automobil mit zwei weiteren Bekannten gereist. Dieses Mal musste schon ein Flug herhalten, auch wenn wir normalerweise recht umweltfreundlich handeln. Per Fähre westwärts zu reisen wäre für uns zeitlich nicht machbar gewesen, auch ist die Ersparnis auch eher geringfügiger Natur, außer man findet einen Platz auf einem Frachter unter liberianischer Flagge.

Ich sagte, „Ja gerne, etwas sonniger darf es schon sein.“ Und nachdem wir nach dem Ausschlussprinzip vorgegangen waren und eins nach dem anderen die Länder auf dem amerikanischen Kontinent ausgeschlossen hatten stand die Entscheidung fest: Wir fliegen ohne Zwischenstopp ins Land der Siesta nach Mexiko. Schließlich war ich schon immer ein Freund davon mal eine Pause einzulegen und in Mexico City im Schatten der Aztekischen Pyramiden würde uns ddas besonders gut gelingen. In Mexico sind die Temperaturen subtropisch bis tropisch, das Klima ist variabel, je nachdem wo im Lande man sich aufhält – von arid bis humid alles dabei.

Mexiko - Gebäude der Zapoteken in Mexiko

Der Flug war so richtig angenehm. Als wir im Anflug auf Mexico City die Stadt von oben begutachten konnten kamen mir die Gedanken an den deutschen Rocksong Mexico und die Fußball WM 1974.Einmal in der Mexikanerstadt gelandet wurden wir nachdem wir unsere Baggage abgeholt hatten vom Pueblo Pepe abgeholt. Pepe war ein Charakter für sich. Er hatte meist einen Grashalm im Mund auf dem er langsam kaute. Ich fragte ihn was das für ein Halm ist den er im Munde hat, und er antwortet mit seinem mexikanischen Akzent in der Landessprache Spanisch etwas das ich gerade so als den Namen der Pflanze ausmachen, mir aber nicht merken konnte.

Pepe war unser Fahrer auf dem Weg zum Hotel und an viele andere Plätze in der Stadt. Eines Tages fuhren wir auch zum Strand, das war so richtig schön. Man musste eine geringe Courtage bezahlen, aber der Wind war so richtig gut zum Surfen. Meine Begleitung surfte also ziemlich viel und ich lag in der Sonne und las ein Kapitel aus irgend einem Epos. Die Mexikaner mögen es gerne wenn man ein bischen versucht sich an ihre Kultur anzupassen und so hatte ich mir einen richtig schönen Sombrero zugelegt, den ich eigentlich immer trug solange die Sonne schien.

Mexiko - Karibik und Meer in Mexiko

Es war etwas kompliziert ihn so zu falten, dass er in meinen Reisekoffer, an und für sich eigentlich auch recht geräumig, passte und so kann ich ihn leider nicht mehr aufsetzen. Es ist also bald wieder ein Urlaub in Mexico angesagt bei dem ich mir einen weiteren Sombrero kaufe. Etwas darauf achten sollte man bei so einem Urlaub auch, dass man einen guten Peso-Euro Kurs erwischt.Etwas Vorsicht sollte schon gebeten sein, wenn man alleine in der Stadt unterwegs ist. Da die so besonders schön ist mit ihren Palmen, aztekischen Pyramiden und dem Wetter ganz allgemein, sind natülich in den ballungszentren jede Menge Touristen, auch und vor allem aus Südamerika unterwegs. Das zieht Taschendiebe an wie Freibier.

Pepe hatte den Rat an uns, dass wir möglichst wenig Geld in Bargeld mit uns führen sollten und im Geldbeutel lediglich eine EC Karte mit uns führen. An der Westentasche kann man auch mal seine Kreditkarte behalten. Den Rest der Wertsachen kann man im Hotel lassen. Mit Kreditkarte kann man in Mexico überall bezahlen, man merkt hier die räumliche Nähe zu den Vereinigten Staaten. Auf kleinen Bazaren verhält sich das natürlich ein bischen anders. Hier sollte man auch unbedingt versuchen zu feilschen. Die Mexicaner sind ein anständiges Volk und so wird es nicht passieren, dass das Geschäft platzt. Jedoch sollte man nicht versuchen den Preis so sehr zu drücken, dass für den die Ware feil bietenden Krämer die Marge zerstört wird. Je nachdem auf welchen Bazar man geht kann man ruhig mal auf 50% des ausgeschilderten Preises gehen.

Mexiko - Kathedrale in Mexiko City

Ein besonderes Feature von Mexico sind natürllich auch die unzähligen kleinen Restaurants, Bars und Snackerias. Ein Geheimtipp ist die Bar 42, die unter Mexikanern als derjenige Laden bekannt ist, in dem man die allerfeinsten Margaritas serviert bekommt. Auch muss man sagen, dass die Bedienung sehr hübsch anzusehen und stets akkurat gekleidet sind. Ein letzter Insidertipp, den ich weitergeben kann wäre die Bar Santos Santos, dort haben sie neben einer äußerst großen Auswahl an Gin tagsüber eine regelrecht überwältigende Palette an Taco Gerichten zur Auswahl. Was das Wetter angeht muss man sich in Mexico nur auf eine Sache vorbereiten: Es wird heiß. Temperaturen von 45°C im Schatten sind hier keine Seltenheit. Das Leben findet gerade in den heißeren Monaten des Jahres tagsüber gar nicht statt, sondern beginnt erst in den abend Stunden. Daher sollt man sich in mexikanischen Discos auch nicht darüber wundern, dass die Tanzflächen erst dann am vollsten sind, wenn in Deutschland die meisten Party’s schon zuende sind.

Mexico ist ein sehr katholisches Land und so wurden uns einige Male dazu gratuliert, dass wir den Papst stellen dürfen. Für Leute, die des Spanischen mächtig sind, lohnt sich auf jeden Fall der Besuch einer Messe am Sonntag. Während Kirchenliturgie etwas Einheitliches in der katholischen Kirche darstellen sollte, hat sich bei unseren Kirchgängen in Mexico ein leicht anderes Bild als bei deutschen Kirchbesuchen abgezeichnet. Alles in allem ist eine Reise nach Mexico City und Mexiko als Land durchaus zu empfehlen. Wenn Sie im vorraus ein Hotel buchen oder Freunde dort kennen sollte Ihnen der aufenthalt zwischen Atlantik und Pazifik viel Freude bereiten und sie sollten ob Ihrer Sicherheit keine weiteren Bedenken haben.

Geschrieben von Reiseberichte am Montag 9. Juli 2007

Malta – Eine schöne Urlaubsinsel im Mittelmeer.

Malta ist eine kleine Insel, die weder Berge noch Flüße hat. Paar kleine Straßen und Häuschen die eine Stadt bilden waren aber vor hunderten von Jahren sehr wichtig in Europa. Die Hauptstadt von Malta ist Valletta.Die drei kleine Inseln die das Staat bilden heißen Gozo,Malta und Comino.Seit 1964 ist Malta ein unabhängiges Staat und gehört seit 2001 zur Europäischen Union. Viele kennen das Land aus der Euro Vision, denn das Land hat immer präsentabele Auftritte bei dieser Show.

Es gibt keinen Ort mehr auf dieser Erde, wo es auf so einer kleinen Fläche, so viele Denkmäler der ganzen Geschichte der Menschheit zu finden sind.Malta ist so klein und doch so reich an Geschehnissen aus der Vergangenheit. Malta, die sich knapp 100 km von der Küste Siziliens befindet liegt gegebenfalls im Mittelmeer. Malta verfügt sowohl über felsige Buchen sowie über zahlreiche Sandstrände. Das Klima auf Malta ist sehr warm und für die Gesundheit vervorragend. Auf Malta gibt es kein Frost, kein Nebel sowie kalten Wind. Die frische Brise die auf Malta herrscht, sorgt sogar bei starker Hitze für ein gutes Wohlbefinden.

Matla - Valletta, die Hauptstadt von Malta
© Wikipedia – http://de.wikipedia.org/wiki/Valletta

Auf Malta kann man sich sehr vielen Aktivitäten widmen. Auf dieser kleinen zweisprachigen Insel finden mittlerweile viele Sprachreisen statt. Auf Malta kann man nämlich neben schönen Sachen wie Urlaub machen auch nebenbei noch Sprachen lernen. Das milde Klima auf Malta ermöglicht allen aktiven Urlaubern Sport das ganze Jahr rum, ob es Tennis, leichte Athletik, Golf oder Fahrrad fahren, alles läßt sich hier gut ausüben. Auch wer sich für Unterwassersportarten, wie Tauchen interessiert, sollte mal unbedingt Malta besuchen. Das azurblaue Meer ist auf Malta wirklich märchenhaft.

Auch für die feinen Gaumen empfiehlt sich eine Reise nach Malta, denn die Küche hier ist sehr abwechselungsreich. Viele gemütliche Cafes zwingen beinahe durch die warme, einladende Gemütlichkeit zu einem ausgiebigen Cafeklatsch. Die maltesische Küche ist nicht nur abwechselungsreich, sondern auch sehr gesund, denn es enthält viel Gemüse und Fisch. Die abwechselungsreiche Küche ist den vielen herrschenden Völker die das Land über Jahrhundere besetze zu verdanken. Zu einer der wichitgsten Hauptspeisen auf Malta ist Kaninchen, diese zarte, kalorienarme Delikatesse ist bei den Maltesern sehr beliebt.

Das Volk auf Malta ist sehr gastfreundlich. Das liegt wohl daran dass sich das ganze Leben auf Malta sich mehr oder weniger auf der Straße abspielt. Einfach mal mit Nachbarn draußen sitzen und seinen Kaffee geniessen gehört zur Tradition.

Die bunten Farbe die man auf Malta, durch die Bote, Blumen und die ganze Natur vorfindet, läßt einen richtig aufleben. Der strahlend blaue Himmer bringt schon jeden gestressten Urlauber auf andere Gedanken.

Malta - Karmeliterkirche von Valletta auf Malta
© Wikipedia – http://de.wikipedia.org/wiki/Valletta

Auf Malta finden viele Konferenzen und diplomatische Treffen statt, da sich das Land besonders gut dafür neigt, von Klima her sowie von der geographischen Lage. Auch wenn Malta zu den meistbeliebtesten und oft bereisten Urlaubszielen gehört, schafft das Land immernoch märchenhaft zu bleiben und die Natur erscheint unberührt.

Auch was auf Malta sehr auffällig ist, sind die überfühlten Busse und der Linksverkehr. Der Linksverkehr ist den Engländer zu verdanken, der viele Jahre auf Malta herrschten, denn das Land gehörte früher zu einer Kolonie von England.

Die Bevölkerung auf Malta ist dicht besiedelt. Es leben auf so einer kleinen Fläche knapp 400.000 Menschen, 92 % der ganzen Bevölkerung leben in den Städten Maltas. Die meiste Bevölkerung auf Malta ist römisch-katholisch. Das erklärt auch wieso es auf Malta praktisch keine Scheidungen gibt, Schwangerschaftsabbrüche sind verboten, sowie baden „oben ohne“ ist auch streng verboten.

Was die Sprache betrifft, so haben die Malteser eine eigene Sprache, die sich auf einem arabischen Dialekt entwickelt hat, in der Sprache findet man jedoch viele italienische und französische Wörter. Was den Touristen aber so einiges erleichtert ist, dass fast jeder auf Malta Englisch spricht.

Malta liegt im Mittelmeerraum und ist von Deutschland mit einem Flieger innerhalb von paar Stunden zu erreichen. Der Flughafen von Malta liegt 5 km südlich von Valletta und da das Land sehr klein ist, erreicht man hier sehr schnell jedes Ort an der Küste Maltas. Auch was die Preise betrifft, bei einer Reise nach Malta bezahlt man nicht mehr als in die andere südliche europäische Länder, mit den Vorteil dass man auf Malta viele Sehenswürdigkeiten bekommt ohne viel herumreisen zu müssen. Um das Land bereisen zu können braucht man nur einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass.

Malta - St. John's Co-Cathedral auf Malta
© Wikipedia – http://de.wikipedia.org/wiki/Valletta

Die wichtigsten Wirtschaftszweige auf Malta sind die Landwirtschaft und Fischerei. Auch der Tourismus spielt hier eine wichtige Rolle. Viele betreiben kleine Pensionen oder verkaufen Souvenirs, die sie zum größtenteil selbst basteln. Malte hat jährlich knapp eine Million Besucher, die das Land als Touristen besuchen. Auch die Textilindustrie spielt in den letzten Jahren eine sehr große Rolle, denn seit 1992 ist Malta sogar mit auf der Börse. Das Land verfügt über keine Bodenschätze und hat sowie keine Energiereserven und ist somit stark an einem Import angewiesen.

Wer das Land im Sommer bei hohen Temperaturen besucht, sollte mal auf jeden Fall das erfrischende Getränk Namens Kinnie probieren. Es handelt sich hierbei um eine Limonade die aus Blutorangen hergestellt wird und feinen Kräutern vor allem Wermutkräutern verfeinert wird. Das Getränk hat eine warm rote Farbe und ist genau so spritzig, erfrischend und atemberaubend wie das ganze Land. Ich würde behaupten das Land spiegelt sich in einem Schluck dieses magischen Wundergetränkes.

Malta ist und bleibt eine Reise wert. Hier ist für jeden was dabei, ob nur entspannen, neue Kultur kennelernen oder sich mal ein wenig in Topform bringen. Was nur auf keinen Fall zu Hause vergessen werden darf, ist die Sonencreme. Gute Laune kann man schon zu Hause lassen, den in diesem Lande bekommt ihr eine neue und die wollt ihr dann sicher nicht mehr wiedergeben.

Geschrieben von Reiseberichte am Montag 2. Juli 2007