Gehe zu: Hauptmenü | Abschnittsmenü | Beitrag

Archiv für Mai, 2007

Elfenbeinküste: Reisebericht Natur pur über die Elfenbeinküste

An der Elfenbeinküste kann man wenn man das nötige Kleingeld hat um sich die Anreise zu leisten eine super schöne Zeit verbringen und einfach nur erholen oder auch einen Erlebnisurlaub verbringen, ganz je nach Vorlieben und je nach dem was der Körper gerade braucht. Ich habe einen Bruder der in der Elfenbeinküste als politischer Beobachter aktiv war und so blieb es nicht aus, dass ich ihm eines Tages in diesem mir noch gänzlich unbekannten Land in Afrika einen kleinen Besuch absattete. Mein Bruder lebte zu der Zeit mit seiner Lebensgefährtin in einem Hotel in der Innenstadt der Hauptstadt der Elfenbeinküste in der man uns gut und warm behandelte. Es war wie die meisten Hotels in der Stadt ein kleines, gemütliches Hotel mit Familiärem Flair.

Elfenbeinküste - Die Elfenbeinküste in Afrika

In diesem Hotel lebten fast nur Ausländer, vor allem Franzosen, Amerikaner und Briten, aber auch einige Holländer und Australier. So waren die Bediensteten schon daran gewöhnt und was für Wünsche die Europäer haben. Es hatte trotz seiner kleinen Größe ein Pool zum Schwimmen, Baden oder Entspannen, ein kleines Solebecken und einen Sauna Bereich. Da blieben keine Wünsche offen. Tagsüber konnte man von dort aus gut die Sehenswürdigkeiten in der City erreichen. Meist fuhren wir mit dem Taxi. Die Preise für Taxis waren wirklich erschwinglich. Eine Reise mit dem öffentlichen Nachverkehr ist nicht zu empfehlen, denn die Fahrzeuge sind teils in marodem Zustand. An Wochenenden lässt es sich Prima in die vielen Nationalparks im Land reisen – das ist für einen längeren Aufenthalt wie den meines Bruders zwar nicht mehr interessant, doch wenn man nur eine verhältnismäßgi kurze Zeit im Land verbringt, dann lohnen sich diese Trips auf jeden Fall und können eine gute Freizeitbeschäftigung sein.

Wir blieben zum Beispiel insgesamt genau 2 Wochen mit einem Tag für die Abreise und einen Tag für die Ankunft und besuchten in dieser Zeit drei unterschiedliche Nationalparks in verschiedenen Teilen des Landes und waren jedes Mal überrascht von der Schönheit der Natur in der Elfenbeinküste. Ich könnte einen regelrechten Roman darüber schreiben, wie es in diesen einzelnen Parks ausgesehen hat, was wir für Tiere gesehen haben und so weiter und so fort. Da ich ein Hobbybotaniker bin gilt dies um so mehr für die von uns in dem Land vorgefundene Pflanzenwelt. Die Vielfalt der verschiedenen und für mich teilweise gänzlich unbekannten und neuen Pflanzenarten war schier überwältigend, so dass ich nach einigen Stunden damit aufgehört habe, den Namen einzelner Pflanzen in meinem Botanikführer nachzuschlagen. Die Ausflüge in die Parks sind an unserer Reise in die Elfenbeinküste definitiv ein Highlight gewesen und ich kann nur noch einmal unterstreichen, dass wer immer in die Elfenbeinküste fährt um einen schönen und interessanten wie anregenden Urlaub zu verbringen sich die Zeit nehmen sollte und so viele Parks wie möglich besuchen sollte.

Elfenbein-Küste - Urlaub an der Elfenbeinküste in Westafrika

Diese Gelegenheit bietet sich einem Europäer äußerst selten und die Fauna und Flora sind – eigentlich ist es unnötig das zu sagen – mit der in Deutschland in keiner Weise zu vergleichen. Botanikfreunde werden ganz sicher ihre Freude an solchen Trips finden und Tierfreunde, die keine Angst vor fremden Spezies oder auch Raubtieren haben, kommen mit Sicherheit voll auf ihre Kosten. Man sollte allerdings bei seinen Ausflügen einen Guide dabei haben, also jemanden, der sich in der Gegend auskennt, damit man sich nicht verfährt oder verläuft. Die meisten der Trips finden in der Wildnis statt wobei man eigentlich keine der vorgefertigten Pfade verlassen sollte. In der Regel fährt man mit einem Jeep – das verschreckt viele Tiere wegen des Lärms, den der Motor des Wagens verursacht, doch wenn man etwa in einem Park unterwegs ist in dem es viel weites Land gibt gibt es dennoch viel zu sehen. In den dichter bewachsenen Gegenden sieht man vor allem eine Vielzahl an interessanten Vogelarten. Hier habe ich einige erstklassige Fotos schießen können, bei denen ich überlege sie in Kalenderform aus drucken zu lassen.

Ich kann nur sehr empfehlen für eine Reise in die Natur der Elfenbeinküste unbedingt eine gute Kamera mit zu nehmen mit ausreichend Filmmaterial bzw. einer mehr als großzügigen Speicherkapazität. In den Bergen gibt es einige Trails für Wanderungen an denen man sich auch umbedingt halten sollte. Es ist empfehlenswert sowohl einen Guide, also einen Touristenführer anzuheuern als auch ein Handy dabei zu haben, das in den lokalen Netzen funktioniert ist. Die Guides sind nicht besonders teuer und man sollte sie alleine deswegen schon beschäftigen damit man Ihnen den Lebensunterhalt erleichtert. Es sollte hier noch angemerkt werden, dass man selbstverständlich in Gebirgen, die fern ab von der Zivilisisation liegen keinen Empfang haben wird. Wer in solche Gebiete reist um im freien zu wandern, der sollte den Trip jedoch gewissenhaft in aller Ruhe vorbereiten und man sollte auch nicht in Trupps auf Wanderung gehen, die kleiner als drei Mann sind.

Elfenbein Küste: Jetzt Urlaub an der wunderschönen Elfenbeinküste

Das kulturelle Angebot in der Stadt ist was klassische Kultur wie man sie aus Europa kennt nicht besonders ausgeprägt obwohl es ein Englisches Theater gibt in dem wir eine Shakespeare Interpretation mittlerer Güte verfolgen konnten. Es empfiehlt sich, sich ein wenig Zeit zu nehmen und mit den Rezeptionisten des Hotels in dem man bleibt ein wenig zu plaudern und rauszufinden, was in der Stadt zur Zeit anliegt und in welchen Straßen es sich lohnt Restaurants zu finden. Dabei sollte man sich wirklich Zeit nehmen, denn nur dann bekommt man brauchbare Antworten – sonst kann es passieren, dass einem lediglich die Bar oder die Brasserie eines anderen Hotels empfohlen wird. Dies sei in Städten in der der Markt für Gastronomie und Hotellerie sehr konzentriert ist durchaus üblich und zwischen einzelnen Establisments Absprachesache.

Ich kann eigentlich nur jedem empfehlen einmal in die Elfenbeinküste zu reisen, den Erlebnisse wir hier wird man woanders nicht machen können.

Geschrieben von Reiseberichte am Dienstag 29. Mai 2007

Berlin: Urlaub in Deutschlands Hauptstadt Berlin

Für unseren Urlaub hatten wir nicht ein großes Reiseziel geplant, sondern uns für Städtereisen entschieden. Auf diese Art wollten wir in den Ferien möglichst viel sehen, erleben und kennen lernen. Unser erstes Reiseziel war Berlin. Bequem reisten wir mit dem Zug an. Am Bahnhof Schöneweide angekommen, mussten wir noch mit der Straßenbahn weiterfahren, denn unser Hotel lag im Berliner Stadtteil Köpenick.

Berlin, Hauptstadt von Deutschland, das Rathaus und der Fernsehturm von Berlin.

Noch am gleichen Tag wollten wir die nähere Umgebung erkunden und haben uns in Schloss Köpenick an der Dahme umgesehen. Das Schloss liegt auf einer Insel an der Mündung der Dahme in die Spree und man kann es über eine Brücke erreichen. Mit dem Besuch von Schloss Köpenick war unser Kulturbedarf fürs Erste gedeckt und so beschlossen wir für den nächsten Tag Richtung Bahnhof Zoo zu fahren, um einen Stadtbummel zu machen. Dieser begann mit der Besichtigung des „KadeWe“, des Kaufhaus des Westens. Uns war gesagt worden, dass es sich lohnt, die Lebensmittelabteilung anzusehen. Die Lebensmittelabteilung ist wirklich ein Erlebnis. Man kann sich kaum vorstellen, dass dort Menschen für ihren täglichen Bedarf einkaufen. Wenn überhaupt, werden das auch nur wenige sein, bei den Preisen. Aber die Auswahl ist schon bestechend.

Zurück ging es Richtung Bahnhof Zoo, vorbei an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Wir haben sie nicht von innen angesehen, denn rund um die Kirche herrschte buntes Treiben. Stände mit Souvenirs, Essen und Getränken sowie Zeichner, die den Passanten ihre Dienste anboten, Musik- und Tanzeinlagen von Jugendlichen ließen uns dort verweilen.

Als nächste Station hatten wir den zoologischen Garten eingeplant. Es ist ein gemütlicher kleiner Zoo, der einfach zum Spazierengehen und Ausruhen einlädt.

Berlin - das Schloß Charlottenburg

Am nächsten Tag war wieder Kultur auf unserem Programm. Mit Schloss Charlottenburg wollten wir beginnen und danach das Ägyptische Museum besuchen .Bei einer geführten Besichtigung, in Schloss Charlottenburg, die kurzweilig und interessant gestaltet war, fühlten wir uns Jahrhunderte zurückversetzt. Leider darf man im Inneren des Schlosses nicht fotografieren. Anders als im Ägyptischen Museum, wo fotografieren erlaubt ist und wir unter anderem die berühmte Nofrete – Büste, Sarkophage und sehr filigrane Schmuckstücke als Fotos mit nach Hause nehmen konnten.

Angeregt durch einen der zahlreichen Flyer, die an der Museumskasse auslagen und Lust auf weitere Unternehmungen machen sollten, suchten und fanden wir in einem kleinen Hinterhof eine kleine private Ausstellung, die sich „Magische Welten“ nannte. Dort wurden wir eingeführt in Hexenkult, Hexenverfolgung- und Bestrafung, was zu gruseligem Schauern verhalf, aber dennoch sehr interessant war.

Zum Abschluss eines erlebnisreichen und anstrengenden Tages erlaubten wir uns eine Fahrt mit einer Fahrradrikscha, was in Berlin durchaus nicht ungewöhnlich ist. Gedacht war diese Einrichtung in erster Linie als Alternative zu herkömmlichen Taxen, mit denen im Berliner Straßenverkehr oft nur langsam vorwärts zu kommen ist. Als Tourist nutzt man so eine Fahrradrikscha gerne einfach aus Vergnügen, denn die gibt es nicht überall.

Berlin - das Brandenburger Tor im Herz von Berlin

Wir haben bei unserem Berlinbesuch absichtlich die meisten touristisch „wichtigen“ Stationen ausgelassen und uns lieber mit meist etwas unbekannteren oder banal scheinenden Besichtigungen und Unternehmungen befasst, um zumindest zum Teil Berlin einmal von einer anderen Seite kennen zu lernen.

Unsere Rückreise traten wir vom neuen Hauptbahnhof Berlin an, der gerade an diesem Tag eröffnet wurde, so dass wir zum Abschluss an diesem Ereignis noch teilhaben konnten.

Geschrieben von Reiseberichte am Montag 21. Mai 2007

England: Urlaub in Englands Hauptstadt London

Urlaub in London zu machen, meine Freunde hielten mich für verrückt. Sie gehen da lieber auf die Bahamas oder nach Mallorca. Nein, für mich musste es diesmal ausgerechnet London sein. Denkt man an London, so denkt man doch gleich an schlechtes Wetter und Nebel, sowie miesgelaunte Menschen, die den ganzen Tag nur umher rennen. Aber ich wollte unbedingt mal ein anderes London erleben. Also, so richtig mal Urlaub oder Ferien in London machen.

England: Die London Bridge in England

Ok, wie komme ich dahin und wo kann ich meine Nächte verbringen. Der schnellste Weg ist natürlich das Flugzeug. Aber außer ein paar schläfrige Mitgenossen hat diese Art der Reise nicht viel zu bieten. Wenn nicht gerade eine hübsche Stewardess mit an Bord ist. Dann wäre da noch der Hochgeschwindigkeitszug der von Paris nach London im Sauseschritt durch den Ärmelkanaltunnel fährt. Aber auch das hielt ich für Verschwendung meiner Zeit. Und so wählte ich etwas ganz neues. Nämlich ein Luftkissenschiff, es überquert den Ärmelkanal natürlich auch in einer Hochgeschwindigkeit, aber falls man das noch nie erlebt hat, wäre das schon ein Abenteuer wert.

Angekommen in London, meine Unterkunft war ein Hotel in Kensington. Es ist immer noch sehr teuer in England für die Resteuropäer und so kann man eigentlich gleich ein Hotel nehmen. An eine Ferienwohnung war erst gleich gar nicht zu denken. Nun gut, Kensington ist ein Stadtteil im Westen von London. Und es war eigentlich egal wo ich übernachtete, es war fast überall gleich teuer. Das Hotel hatte gleich einen etwas 100 Meter entfernten U-Bahn Zugang. Von dort aus war man sehr schnell in fast allen Teilen von London.

England - Der Big Ben in London, der Hauptstadt von England.

Aber warum denn mit der schlechten Luft gefüllten U-Bahn in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah vor der Hoteltüre wartet. Der Hyde Park liegt grenzt direkt an Kensington an und er war vom Hotel aus schnell zu Fuß zu erreichen. Riesengroße Bäume und man staune, echt gutes Wetter, hatten mir diesen Tag im Hyde Park versüßt. Mit ein wenig Englisch kommt man auch gleich ins Gespräch und kann gute Kontakte knüpfen.

Ganz große Klasse sind aber auch die Kaffees, Bars und Pubs in Kensington. Fast alle Häuser haben etwas majestätisches königliches. Schon allein vom Anblick der Architektur wird man belohnt, wenn man nur durch die Gassen schlendert. Und wenn man schon am schlendern ist, dann sollte man auf keinen Fall auch das Schloss „Kensington Palace“ anschauen. Von 1981 bis zu Ihrem Tod 1997 wohnte hier die Königin der Herzen Prinzessin Diana in diesem Palast.

England - Londons Buckingham Palace in England.

Wer jedoch auch gern ins Museum geht, und das ergibt sich auch manchmal bei Londons „gutem“ Wetter, der kann ins Viertel Alberotpolis gehen, dort findet man Museen aller Art. Auch die Royal Albert Hall ist dort zu finden. Und wer es ganz bequem möchte, der holt sich den „London Pass“. Mit diesem Pass kann man zwischen ca. 50 Attraktionen wählen, die einem lieb sind. Zu allen hat man dann freien Eintritt.

Zusätzlich ist auch noch ein ca. über 100-seitiger Reiseführer mit dabei. Für die Underground holt man sich dann ein One-day-Ticket, damit kann man den ganzen Tag beliebig viele Fahrten mit U-Bahn und Bussen machen. Das beste aber wäre und so habe ich es gemacht, man geht einfach mal los ganz ohne Plan und kann so Dinge entdecken, die in keinem Reiseführer stehen. Viel Spaß.

Geschrieben von Reiseberichte am Mittwoch 16. Mai 2007

China: There are 9 million bicycles in Beijing – Ein Reisebericht aus China

Vergangene Woche teilte mir mein Freund mit, dass er von seiner Firma für ein halbes Jahr nach China geschickt würde. Wohnung und Wagen würde ihm gestellt werden. Wow, das war ein Hammer. Einerseits freute ich mich für ihn wahnsinnig, denn China ist schon länger unser Traum, andererseits war ich aber auch ein wenig traurig, dass er die Gelegenheit bekommen sollte und ich nicht. Schnell verging diese Zeit und weg war er. Nach einer Woche konnten wir endlich mit einander telefonieren und da meinte er, dass ich meinen Urlaub doch bei ihm in Peking verbringen solle, damit würde dann auch mein Traum wahr werden. Das war eine tolle Idee und 3 Wochen später ging es los in die Ferien. Am Flughafen Peking – auch Beijing genannt – wurde ich abgeholt und wir fuhren zu seiner Wohnung die im Stadtgebiet liegt. Nach einem Erholungstag machte ich mich dann daran – mein Freund musste ja leider arbeiten – mich innerhalb und außerhalb Pekings umzusehen.

China - Eingang zur verbotenen Stadt in China.

Ein Muss für jeden Touristen ist natürlich die Chinesische Mauer. In Badaling – knapp 70 km von Beijing – befindet sich das bekannteste Teilstück mit Wachtürmen aus der Ming Zeit. Es ist schon ein Erlebnis auf einem Stück Geschichte zu stehen bzw. darauf zu gucken. Wenn man dann wieder den Rückweg antritt und man an den Vororten Shisan ling ankommt, kann man sich die Ming-Gräber aus der Ming-Dynastie ansehen, man erreicht sie über eine Allee, die von marmornen Löwen, Elefanten, Kamelen und Pferden gesäumt wird.

China - Die chinesische Mauer in China

Natürlich darf man den Kaiserlichen Palast versäumen, er ist einfach phantastisch. Natürlich gibt es noch viel mehr in Peking zu sehen, aber das kann ich gar nicht alles aufzählen. Wenn man abseits der Touristenroute unterwegs ist, kann man ganz toll essen. Die bekanntesten chinesischen kulinarischen Genüsse sind die bekannte Pekingente und auch der mongolische Feuertopf. Dann endlich hatte mein Freund ein paar freie Tage und wir beschlossen nach Shanghai zu fahren.

Ich kenne Shanghai nur aus alten Filmen wie zum Beispiel das „Reich der Sonne“ und diese tolle Stadt wollte ich mir nur ungern entgehen lassen. Shanghai hat viele Bedeutungen, die alle sehr aussagekräftig sind, zum Beispiel „Stadt über dem Meer“, „Tor zur Welt“, „Paris des Ostens“, „Drachenkopf-Metropole“, „Perle des Orients“. Dort haben wir erst mal ein paar Abende in Richtung Kultur unternommen, wir waren im Shanghai Grand Theatre – dem bekannten Opernhaus Shanghais, wir sahen Akrobaten, Zaubervorführungen, Tiernummern im Shanghai Centre und wir waren im Lang Xin Theater – welches noch aus der Kaiserzeit stammt – eine chinesische Oper ansehen.

China - Die Stadt Shanghai in China

Auf unserem Besichtigungsprogramm stand natürlich auch die siebenstöckige Long-Hua-Pagode aus der Zeit der Song-Dynastie und natürlich auch das Long-Hua-Kloster mit einer 3 m. hohen Buddha-Statue. Wunderschön und faszinierend ist auch die Altstadt Shanghais mit dem Yu-Garden und einem Bazar. Die Zeit in Shanghai war schön aber wir musste zurück nach Peking und ich leider wieder zurück nach Hause. Vielleicht schaffe ich es noch einmal hinzufahren, bevor mein Freund wieder nach Hause kommt oder wir machen nach seiner Zeit noch einmal Ferien in diesem wunderschönen Land China.

Geschrieben von Reiseberichte am Montag 7. Mai 2007

Tschechische Republik: Urlaub und Erholung in der Tschechischen Republik

Tschechische Republik ist die lange Ausdrucksweise für den Staat Tschechien, ein neues Mitglied der Staatengemeinschaft der Europäischen Union. Tschechien liegt im Osten von Deutschland. In der Hauptstadt Prag kann man wunderbar Zeit mit Freunden und Verwandten verbringen. Prag wird nicht umsonst die goldene Stadt genannt. Die Stadt ist bekannt für ihre architektonisch meisterlichen Gebäude im Stadtzentrum und in den Randbezirken und um den Kern der City herum finden sich einige Viertel in typisch sowietischem Baustil.

Die Stadt an sich lässt sich prima zu Fuß oder per Bus erkunden. Taxis sind erschwinglich und auch mit dem eigenen Auto werden Sie keine Probleme haben. Die Straßen sind großzügig gebaut. Zum Prager Flughafen fliegen einige deutsche Fluglinien und von dort bis in die Stadt ist auch keineswegs aufwendig.

Hotels und Jugendherbergen sind wie allgemein in den Osteuropäischen Staaten billiger als im Westen, allerdings sind die Preise in Prag ähnlich wie in Budapest in den letzten Jahren gehörig nach oben angezogen.

Tschechische Republik

In den übrigen Städten und Dörfern im Lande werden Sie dennoch einige Schnäppchen schlagen können. Dabei sollten sie nicht denken, dass es sich bei der Tschechischen Republik noch um ein rückständiges Land handelt, nur weil die Marktwirtschaft hier vor 16 Jahren Einzug gehalten hat.

Unsere Reise hat anderes gezeigt. Als Nachbarland von Deutschland, Polen, der Slowakei im Osten und Ungarn im Süden treffen hier also auf kleinem Gebiet Einflüsse aus unterschiedlisten Richtungen auf die tschechische eigene Kultur. Das alles zusammen ergibt eine wunderbare Melange, die man in den Straßen und den Cafes bei Tag, und bei Nacht in unzähligen kleinen Bars, Clubs und den Hotels der Stadt spürbar fühlen kann. Nicht umsonst wird Pragt das Paris des Ostens genannt.

Im Norden der Tschechischen Republik lässt es sich gut wandern. Das Zentralgebirge erinnert von der Bewachsung sogar an Irland und die Bauart der Häuser in diesem Gebiet (Böhmen) erinnert an die Häuser, die man in Oberbayern vorfindet.

Die Hotels die wir auf unserer kleinen zehn tägigen Rundreise durch das kleine sympathische Land in dem übrigens viele Menschen Deutsch sprechen waren durchweg sauber und das Personal war freundlich bis zuvorkommend. Ganz andere Erfahrungen waren das als wir in Belgien gemacht hatten.

Für einen Preis von umgerechnet etwa 50 Euro pro nacht haben wir fürstliche Suites bewohnt und sogar noch ein vollwertiges Frühstück bekommen, bei dem keine Wünsche offen blieben. Tschechien ist sehr bekannt dafür, dass es hier gute Salam gibt und die Pilse die in Tschechien gezapft werden stehen denen in deutschen Landen nicht nach. Die Stadt Pilsen, nach der das Pils benannt ist liegt schließlich in Tschechien. Dieser süße Ort ist sicherlich für jeden Bierfreund einen kleinen Abstecher wert. Auch Budweiser, der Herkunftsort des bekannten Bieres liegt in Tschechien.

Tschechische Republik - Tschechisches Bier - Budweiser

In der Tschechischen Republik gibt es sehr gute Möglichkeiten um Ski zu fahren und schöne Ressorts zum Angeln. Zum Ski oder Snowboarden geht es in den Norden, das Angeln findet an kleinen versteckten Seen im landesinneren statt.

An acht der zehn Tage, die wir in Tschechien verweilt haben gab es fleischhaltige Gerichte. Also Vegetarier haben es in diesem Land nicht unbedingt einfach und es ist anzuraten auf Tschechisch formulieren zu können, dass man gerne eine Speise ohne Fleisch haben möchte. Doch vcie bereits erwähnt sprechen die Menschen in Tschechien vorzügliches Deutsch und Englisch und man wird keine Schwierigkeiten haben sich zu verständigen. Die tschechische Sprache an sich ist sehr schön und weich und wenn sich die Gelegenheit bietet sollte man, auch wenn es ein bischen befremdlich vorkommt und einen an an die Geschichte von Heidi erinnert, sich die folkloristischen Veranstaltungen in Tschechien ansehen. Neben dem Gesang und Tanz gibt es auch Sonderveranstaltungen für Lyrik und Gedichte. Dort kann man allein dem Klang der Sprache lauschen und ein bischen abschalten. Für die jüngeren bietet das Land eine sehr aktive und progressive Techno Szene mit einer ganzen Menge Establisments in Prag und der Umgebung von Brno. In Prag findet sich weiter eine sehr aktive Kunstszene. Während es in der Stadt eine Vielzahl an Museen gibt, die es sich lohnt zu besichtigen, gibt es desweiteren in den Straßen viele Malerinnen, die im Groben und Ganzen häufiger noch anzufinden sind als Straßenmusiker. Es gibt auch eine betrachtliche Anzahl an Junkern und Gauklern, hier werden ungarische und teilweise rumänische Einflküsse in der Stadt sichtbar.

Tschechische Republik - Prag die Hauptstadt der Tschechischen Republik

Es sollte auch erwähnt werden, dass es in Prag und Tschechien im allgemeinen eine Menge Prostitution gibt. Hier ist Prag durchaus mit Hamburg oder Wien vergleichbar.

Ganz besonders gefallen hat uns auf der Reise die tschechische Küche, hier gibt es von Speisen mit Fleisch und Hartweizengriesprodukten als Beilage über Gemüsesuppen mit Klößen alles mögliche an Speisen im Sektor gute Hausmannsart. Die Köche in den Hotels in denen wir gewesen sind haben auf vier bis fünf Sterne Niveau gekocht.

Auch verstehen die Tschechen neben ihrer Braukunst einiges davon, wie man Alkohol zu trinken hat. Wir haben viele Partys veranstaltet, einige davon mit unseren jeweiligen Gastwirten selbst, andere mit Gästen aus dem Süden des Landes, die bald unsere Freunde wurden. Die Tschechen können wirklich was vertragen. Selbst der billige Wodka aus Russland, den es auf den tschechischen Bazaren zu kaufen gibt konnte keinen Tschechen umhauen.

Man kann die Tschechische Republik als Reiseziel ohne Abstriche empfehlen und eines ist sicher: Das war nicht unsere letzte Reise in das Land im Herzen von Europa.

Geschrieben von Reiseberichte am Mittwoch 2. Mai 2007