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Archiv für Februar, 2007

Brasilien: Brasilien ist nicht nur der Karneval in Rio

Gerade jetzt zur Karnevalszeit muss ich wieder an meinen Urlaub in Brasilien denken, wo ich auch in Rio de Janeiro den Karneval mitfeiern durfte. Die riesige Parade der Sambaschulen mit den spitzenmäßigen Tänzern und Tänzerinnen war einfach nur grandios. Es war einfach phantastisch und eines weiß ich ganz genau, ich werde garantiert wieder kommen, denn Brasilien ist einfach eine Reise wert. Unsere Ankunft in Brasilien war ziemlich unspektakulär aber für uns sehr spannend, denn der Aeroporto Internacional de São Paulo/Guarulhos in Guarulhos bei São Paulo ist der größte Flughafen Brasiliens.

Brasilien - Sao Paulo

Da wir fast 3 Wochen in diesem phantastischen Land herumreisen wollten, sind wir mit dem Reisebus nach Rio de Janeiro gefahren. Vielleicht fahren wir – wenn wir noch ein wenig Zeit haben – mit den nostalgischen Lokomotiven. Das absolute Muss bei einem Aufenthalt in Rio de Janeiro ist natürlich der Besuch am Zuckerhut, das Wahrzeichen dieser tollen Stadt. Man kann ihn mit einer Seilbahn befahren, sie geht bis zum Gipfel auf 396 m dieses Granitfelsens. Dann steht auf dem Besichtigungsplan die 38 m hohe Christusstatue auf dem Corcovado. Vom 710 m hohen Corcovado hat man einen wahnsinnig tollen Blick auf Stadt und man kann ihn mit einer Zahnradbahn bis zum Gipfel befahren. Interessant ist die Kapelle, die sich im Inneren des 8 m hohen Sockels der Statue befindet.

Um jetzt noch ein wenig Sonne zu tanken, sollte man selbstverständlich noch einen Abstecher zur Copacabana machen, einem der schönsten Strände der Welt. Faszinierend ist auch die Hügelkette, die das Stadtgebiet von Rio de Janeiro in 2 Hälften teilt, einmal in Rio-Süd mit den berühmten Stränden Ipanema und Copacabana und zum anderen in den nördlichen Teils Rios mit dem alten historischen Stadtzentrum, den neuen Stadtteilen und natürlich auch dem Geschäftszentrum. Schade ist nur, dass die Kriminalitätsrate in Rio de Janeiro ziemlich hoch ist und schon viele Touristen überfallen wurden.

Brasilien - Rio de Janeiro in Brasilien

Auf jeden Fall sollte man es nicht versäumen in Rio de Janeiro Essen zu gehen und sich nicht auf das Essen im Hotel alleine verlassen. Durch die große Völkervielfalt gibt es viele kulinarische Köstlichkeiten. Ein ursprüngliches Gericht Rio de Janeiros ist allerdings die nur Mittwoch und Samstag servierte „Feijoada“ – ein Bohnengericht mit Fleisch und Beilagen. Das Nachtleben ist auch nicht zu verachten mit Cafés, Scotch-Bars etc..

Auch findet sich ein alljährliches sehr gutes Kulturprogramm. Für mich war nur schade, dass ich nicht ins Pantanal reisen konnte oder an das Amazonasbecken, aber ehrlich gesagt, dafür fehlte mir einfach der Mut. Für mich war es einfacher in der Stadt zu bleiben, denn da fühle ich mich wesentlich wohler und Rio de Janeiro ist wirklich eine schöne Stadt, die viel zu bieten hat mit vielen Museen und wunderschönen alten Bauwerken sowie ganz entzückenden Parks. Vom Galeão – Antônio Carlos Jobim International Airport ging dann mein Heimflug. Ich habe Brasilien und Rio de Janeiro mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen und fand, es waren seit langem meine schönsten Ferien.

Geschrieben von Reiseberichte am Montag 19. Februar 2007

Schweden: Urlaub in Schweden

In Schweden ist es so richtig schön. Der Himmel ist blau oder auch mal bewölkt. Ab und zu kann man sogar ein Rentier im freien beobachten. Dazu muss man nur in Rentier beherbergende Wälder fahren. Die gibt es in Schweden reichlich. Vor allem sollte man beim Thema Reise nach Schweden eins erwähnen: Das ist auch ein Land mit dem die Deutschen eine gemeinsame Geschichte verbindet, man denke nur an die Völkerschlacht bei Leipzig. In der Hauptstadt von Schweden die da Stockholm heißt kann man wunderbar flanieren und mal die Nase in den Wind halten. Im Sommer wird es dort auch so richtig warm. Die Sonne brennt nicht so intensiv aber es ist schon so schön sonnig, dass man so richtig schöne gold braune Haut bekommen kann. Allerdings ist so ein Urlaub in Schweden nur mit Vorsicht zu genießen wenn es mal sonnig ist, denn ohne Sonnenkrem mit einem guten UV Schutz Licht Faktor sollte man sich nicht aus dem Haus trauen.

Schweden Landschaft

Man sollte beim Thema Schweden auch erwähnen, dass dieses das Land mit der blau-gelben Flagge ist, die immer dann weht, wenn unsere Kicker mal ein Fußball Spiel gegen Schweden spielen. Ob da gewonnen wird oder verloren ist ja egal, denn in dem Land aus dem auch die allseits bekannte und geliebte Möbelhauskette IKEA kommt kann man so richtig schön seine Zeit verbringen, z.B. in einem Hotel oder in einer Hütte. Man kann auch mal Zelten fahren, jedoch nur in den Sommermonaten, die Winternächte in Schweden sind nämlich kalt und windig und wenn man Pech hat wird man eingeschneit. Der Winter in Schweden ist natürlich auch eine tolle Sache, da kann man Ski Fahren oder einfach mal mit den Schlittschuhen laufen. Einfach so. Auf dem Eis.

Eis kann man sich in Schweden auch kaufen, das ist eine leckere Angelegenheit findet auch meine Tante und die lebt in Schweden.

Schweden im Winter

Darum bin ich eines Tages mit meinem Kollegen bernd nach Schweden gefahren wo wir uns es haben richtig gut gehen lassen. Da konnte man Spiele spielen und einfach mal über den Sinn des Lebens nachdenken. Ist das Leben am Ende wirklich vorbei oder kann man noch mal nach Schweden? Am Ende alles Apokalypse? Das kann noch keiner so gewiss sagen, doch eines ganz bestimmt: Unser Aufenthalt in Schweden war so richtig schön lang, es dauerte glaube ich insgesamt 17 Tage.

An zwei Tagen mussten wir jedoch ohne Strom und ohne Wasser auskommen. Das war so richtig blöd, wir waren nämlich ohne Auto unterwegs und hatten vor so richtig schön Pause zu machen. Doch Pause machen war nicht so entspannt in so einer Situation. Mit dem Mobiltelefon verständigten wir unser Reisebüro und am Ende trugen sie die Kosten für diese beiden Tage komplett, das war schon in Ordnung. Am Ende habe ich auch mich über diesen Schlamassel nur noch so richtig amüsieren können. Das einem das in Schweden passiert hätte ja niemand denken können. In diesem Urlaub stand ich jeden Tag um 8 Uhr auf. Und sonntags um 9. Aber sonst täglich um 8 Uhr. So richtig früh. Das war gut.

Schweden: Winterurlaub in Schweden

Gut war auch das Essen in Schweden denn es gab jede Menge italienische Restaurants und schwedische Bars. Ich trank abends eigentlich immer recht viel Alkohol obwohl der in Schweden ziemlich stark besteuert wird. Das machte mir nichts aus, ich bin ja relativ wohlhabend seit ich einen Bestseller geschrieben habe. Ich betrank mich meistens mit schwedischem Weinbrand oder einem Geränk, das ich von zuhause mitgebracht hatte. Das war so ein günstiger Wiezenkorn, ich glaube der nannte sich Holzknecht. Der hat einem so das richtige Schwedenaroma gegeben. Das brauchte ich zwar gar nicht so dringend, denn ich war ja in Schweden, doch ohne den Korn wäre es auch etwas träge gewesen. In der schwedischen Sonne oder bei strömendem Regen der von oben in den Wolken herab auf diese Erde, auf der wir weilen fiel, ich trank Holzknecht mit Cola. Zwar trinke ich dieses Getränk in Deutschland mit Finale Cola, und zwar aussschließlich mit der guten Cola der Marke Finale, doch in Schweden war Ersatz zu kriegen und auf dem Ferienhaus war das so richtig holzblockhüttenmäßig!

Schweden und Fussball in Schweden

Am Ende des Urlaubs geschah etwas schreckliches. Wir trafen ein paar Schweizer, die auf Randale auswaren. Leider war die schwedische Polizei nicht so schnell zur Stelle, als das sie noch verhindern konnten die diese Schweizer (ich glaube, die studierten Statistik, die waren aber im Allgemeinen nicht so schlau) einfach so ohne besonderen Anlass einen Liter Benzin in den See an dem wir uns daniederließen kippten. Zum Glück sind nicht alle Schweizer so und diese beiden flogen sicherlich auch bald nach dem Zwischenfall zurück in die Schweiz, sind also nicht mehr im schönen Schweden. Es war im Urlaub auch möglich so richtig schpn einmal in die Kneipe zu gehen, dort hatten sie zwar sehr spezielle schwedische Getränke, doch ich als Mann der ständig auf dem Sprung zwischen den Kulturen ist ließ mich davon nicht beirren und trank richtig viel von diesen Getränken in Schweden.

Geschrieben von Reiseberichte am Mittwoch 14. Februar 2007

Kanada: Vancouver Island Kanada – Stadt Victoria – Distrikt British Columbia

2003 besuchte ich den Staat Washington in den USA. Dort angekommen, habe ich die Gelegenheit beim Schopfe ergriffen und bin nach Vancouver Island, Kanada, in die Stadt Victoria British Columbia, gefahren.

Kanada Vancouver

Den ersten Teil Richtung Kanada sind wir mit dem Auto gefahren, parkten dieses dann und setzen mit der Fähre über. Von dort aus ging es dann mit dem Bus weiter. Sie haben auch die Möglichkeit Ihr Auto mit auf die Fähre zu nehmen, was jedoch mit Mehrkosten verbunden ist. Es ist sogar möglich, mit einem Segelflugzeug anzureisen!

Victoria wurde 1843 von James Douglas gegründet. Victorianer zeigen ihre Liebe zur Natur mit vielen Blumengärten und Erhaltung des Waldbestands. Es gibt jede Menge Pfade zum Wandern, Fahrrad fahren oder einfach nur zum gemütlichen Spazieren. Victoria, Kanada hat eine sehr interessante Geschichte. Beacon Hill Park zum Beispiel, war mal ein Indianerdorf, welches tausende von Jahren bewohnt wurde, bevor die Siedler um 1840 eintrafen. Man findet heute noch Petroglyphen am Ufer und am Strand, sowie alte und neue Totems, die als stolze Herkunftszeichen dienen. Derzeit hat die Stadt eine Population von ca. 77,538 Menschen.

Victoria, Kanada wurde in einem Magazin als eine der Top 10 Städte der Welt, die man besuchen sollte, gekrönt. Am Horizont kann man die Olympischen Berge des Staates Washington erkennen. Heute kauft man hier Irishes Leinen und Harris Tweed ein und genießt ein romantisches Wochenende. Wem es nach einem Picknick ist, der kann diesem Wunsch das ganze Jahr lang nachkommen.

Nachdem wir in das Hotel eingecheckt hatten, entschlossen wir uns Victoria zu erkunden. Mir fiel sofort auf, wie SAUBER Vancouver Island/Victoria in Kanada war. Ich war angenehm überrascht, da ich das von den USA aus nicht so gewohnt war.

Craigdarroch Castle (Schloss), der Botanische Garten, das Royal British Columbia Muesum und das IMAX Kino sind nur einige Attraktionen in Vancouver Island.

Das Schloss wollte ich mir unbedingt ansehen, es ist ein etwas längerer Fußmarsch, aber machbar. Es wurde im viktorianischen Stil für Familie Dunsmuir gebaut. Robert Dunsmuir starb ein paar Monate vor Vollendung des Schlosses. Heute ist es ein Museum, aber es ist ein tolles „Haus“. Am Eingang zahlt man einen kleinen Obulus und erhält eine kleine Broschüre. Man kann sich frei bewegen aber es sind jede Menge Helfer unterwegs, die man nach der Geschichte des Hauses fragen kann oder falls noch Fragen offen sind, die in der Broschüre nicht beantwortet werden. So wurde uns erzählt, dass Craigdarroch Castle mal als Schule/Universität diente. Man kann in alle Zimmer gucken und an einer Tafel nachlesen, wozu dieses einmal gedient hat.

Eine sehr gute Seite, um Informationen für Vancouver Island, Kanada zu bekommen ist www.vancouverisland.com, allerdings nur in Englischer Sprache. Dort kann man sich über alle Städte auf der Insel informieren, sowie Hotels buchen, Öffnungszeiten nachlesen und vieles weitere.

Kanada Moriane Lake

Der Botanische Garten in Victoria war auch sehr schön. Es gibt freifliegende Schmetterlinge in einem Bereich, dann Flamingos, die in einem kleinen Teich sind, man kann sie auch fotografieren, was ihnen aber nicht so gut gefiel (lächel), in dem sie sich lauthals beschwerten. Papageien und andere Vogelarten sind auch zu betrachten, es war alles sehr angenehm und friedlich.

Das IMAX Theater (Kino) hatte damals einen interessanten Pferdefilm, die Filmauswahl ist sehr groß aber das Kino unterscheidet sich jedoch nicht von unseren Kinos in Deutschland aber wer kann schon sagen, dass er im IMAX in Kanada war?

Was ich auf jeden Fall empfehlen kann:
Trinken Sie einen Cider! Cider aus Kanada war einfach toll. Es gibt ihn mit Pfirsisch, Apfel oder Birnengeschmack. Alle waren sehr lecker. Es gibt verschiedene Firmen, die ihn herstellen, leider weiß ich den Namen nicht mehr, von dem, der mir so gut geschmeckt hat aber er wurde im Restaurant angeboten und war sehr bekannt.

Die Menschen in Viktoria, Kanada sind alle sehr freundlich und zuvorkommend gewesen. War es nun im Hotel, im lokalen Pub, bei den Attraktionen oder in den Souvenirshops.

Es gibt auch noch ein ganz bekanntes Hotel in Viktoria, wo man sich zum „Afternoon Tea“ trifft. Dieser wird auf einem echten Silber Service serviert, mit leckeren Pasteten, Gebäck und kleinen Sandwiches. Das Fairmont Empress Hotel hat 477 Zimmer und wurde im Edwardischen Stil gebaut und 1908 eröffnet. Es zählt zu eines der meist fotografierten Attraktionen in Victoria, Kanada und ist mit viel antikem Möbiliar ausgestattet.

Sollten Sie sich für Antiquitäten interessieren, gibt es die „Antique Row“, in der es ein Antikgeschäft nach dem anderen gibt. Dort gibt es auch schöne Funde für den kleineren Geldbeutel.

Kanada Spirit Island

Es gibt noch viele weitere Attraktionen, unter anderem können Sie nach Walen Ausschau halten, eine Angeltour, kayaken oder einfach eine Bootstour unternehmen. Victoria B. C. (British Columbia) dienst als ultimatives Ziel für Walbesichtigungen. Am besten informieren Sie sich hierfür auf der oben genannten Website für Kanada und in ihrem Hotel, weil man Ihnen dort die Saison nennen kann, in dem die Chancen am besten stehen, einen Wal zu Gesicht zu bekommen. Vom Inner Harbour aus geht es dann los.

Auf jeden Fall gilt: Vergessen sie Ihre Kamera nicht um unvergessliche Erlebnisse aufnehmen zu können. Ich wünsche Ihnen eine angenehme Reise, Sie werden es nicht bereuen!

Geschrieben von Reiseberichte am Dienstag 6. Februar 2007