Weihnachten in Portugal
Beitrag vom 16 Dezember 2007

Portugal gehört neben Spanien und Italien zu jenen Ländern Europas, in denen das Weihnachtsfest noch heute in besonderem Maße als ein christliches Fest gefeiert wird.

Der christlichen Tradition und in erster Linie die Weihnachtszeit kommt in Portugal – trotz des langjährigen islamischen Einflusses vor allem im Süden – eine große Bedeutung zu. In einem Land, dessen Glauben vorwiegend im Katholizismus verwurzelt ist, begehen die Menschen vor allem in den Provinzen Mittel- und Nordportugals das Fest der Geburt Jesu mit tiefer Hingabe.

Die Adventssonntage und auch der Nikolaustag werden in Portugal nicht gefeiert, doch alljährlich Anfang Dezember beginnt das Land mit den Vorbereitungen zum Weihnachtsfest. Ihren Abschluss findet die Festzeit am 6. Januar des darauf folgenden Jahres, dem Dia de Reis, dem Tag der Heiligen Drei Könige.

Die am dichtesten bevölkerten Städte wie Lissabon, Porto, Coimbra, Setúbal, Faro und Funchal auf Madeira, stehen in strahlendem Weihnachtsschmuck. Die Hauptgeschäftsstraßen in den Stadtzentren sind entweder mit Holzbögen, die sich von den Häusern der einen Straßenseite zu denen der anderen spannen, und sonstigen dekorativen Elementen geschmückt, die auf das nahende Fest hindeuten: Sterne, Glocken, Engel, Krippen – alles erleuchtet und in teils verschwenderischer Farbenpracht glänzend. Die zentral gelegenen, architektonisch besonders interessanten und baumbestanden Plätze, umgeben von Statuen und Teichen zeigen sich gleichermaßen in vollem Schmuck. Auch in den kleineren Orten schmücken die Einwohner Palmen, Laternen und Gartenzäune mit bunten Lichterketten und Kugeln, Straßenbeleuchtungen säumen die Fußgängerzonen mit der Silhouette des Weihnachtsmannes und seinen Rentieren, geschmückt von weißen Eiskristallen und Weihnachtssternen. …

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