Türkei – Zehn Frühlingsträume
Beitrag vom 5 Januar 2009

(openPR) – Noch hat der Winter das Land fest im Griff – in der Türkei kam er mit Frost und Schnee pünktlich zur Wintersonnenwende. Doch Träumen darf man ja – zum Beispiel von 10 wunderschönen Ausflugszielen, die sich gerade für den Frühling in der Türkei anbieten. Lassen Sie uns eine gemeinsame Reise in die Zeit nach der Kälte machen!

Gerade die noch weitgehend unberührte Natur der Türkei macht den Frühling zu einer aufregenden Zeit: Hüfthohe Margeriten, fröhlich plätschernde Bäche, die den tauenden Schnee von den Gipfeln dem Meer entgegenführen, traumhafte, von Tausenden Blüten übersäte Wiesen, Vögel und Tiere, die die warme Sonne begrüßen – an den von uns vorgeschlagenen Ausflugszielen können Sie das alles erleben. Und noch viel mehr!

Antalya – Kap Gelidonya

Wilde Wellen, eine tolle Natur und dazu einer der schönsten Leuchttürme der Türkei machen das Kap Gelidonya in der Nähe der Stadt Finike westlich von Antalya zu einem wunderschönen Ausflugsziel im Grünen. Ein atemberaubender Blick auf das Meer, und gleich dazu Wälder, in denen man vor allem in der Nähe des Städtchens Karaöz bei Kumluca ausgedehnte Spaziergänge unternehmen kann.

Aksaray – Ihlara

Ein Flüßchen namens Melendiz hat das Tal über Jahrtausende hinweg in die herbe Landschaft Anatoliens hineingekerbt, und Menschenhand hat das Ihrige hinzugefügt. So kann der Wanderer nun zwischen fröhlichen Steppenblumen und Gruppen erfreulich grüner Bäume in einer romantischen Schlucht auch Kulturgenuß mit dem Naturerlebnis verbinden – Gräber und Kirchen aus byzantinischer Zeit führen den Besucher immer wieder von seinem Weg ab. 14 Kilometer lang und stellenweise bis zu 110 Meter tief ist die Schlucht von Ihlara, und man erreicht sie 11 km von der Provinzstadt Aksaray entfernt beim Städtchen Güzelyurt.

Antalya – Der Lykische Weg

Etwas für Leute, die es mit dem Wandern so richtig ernst meinen und sich auch die Zeit dazu nehmen können, ist der Lykische Weg. Er beginnt bei Fethiye und führt an der Küste der lykischen Halbinsel entlang bis nach Antalya. Natürlich kann man auch Teilstrecken davon erwandern. Neben dem tollen Erlebnis der Verbindung von Meer, Felsen und Wäldern reihen sich entlang des Weges auch die antiken Stätten Tlos, Pinara, Letoon, Myra, Olympos und Phaselis, dazu die Schlucht von SaklÄkent und die modernen Städtchen Kalkan, Kaş, Kekova, Demre, Finike, Kumluca und Kemer. Wunderbare Anemonen und wilde Waldrosen entzücken am Wegesrand.
Weitere Informationen: www.lycianway.com.

Birecik – Halfeti

In biblische Gegenden, an die Ufer des Paradiesflusses Euphrat nämlich, führt der Ausflug nach Halfeti in der ostanatolischen Provinz Birecik. Neben Ruinen aus antiker Zeit und dem islamischen Mittelalter sind hier auch die Überreste der Siedlungen sehenswert, die in den Fluten moderner Staudämme versunken sind. Besonders imposant auch die Ruinen von Rumkale, einer byzantinischen Festung, die später auch von Armeniern und den Mamluken genutzt wurde.

Istanbul – AÄva

Einen Eindruck vom schwellenden Grün der Schwarzmeerküste vermittelt das Städtchen AÄva, nur 100 km östlich von Istanbul gelegen, durch die beiden Flüßchen Yeşilçay und Göksu, die hier ins Meer münden. Dazu gibt es traumhafte Strände und eine üppige Vegetation, die gerade im Frühling eindrucksvoll ist. Romantisch ist die Bootsfahrt auf einem der beiden Flüßchen vor allem, wenn die Fischer abends zum Fang ausfahren.

Antakya – HÄdÄr Bey und VakÄflÄ

Inmitten von ausgedehnten Orangenplantagen findet der Wanderer hier eine ehrwürdige Platane, die – sozusagen – 650 Jahre auf dem Buckel hat. An den Hängen des nahegelegenen Musa DaÄÄ (bekannt durch den Roman Franz Werfels) befindet sich das einzige armenische Dorf, das noch in der Türkei existiert, VakÄflÄ. Hier können Bio-Begeisterte auch organisch betriebene Orangenplantagen studieren, die der Türkei jährlich 1 Million Euro an Exporteinnahmen sichern.

Erzurum – Die Rote Schlucht

KÄzÄl Kanyon, die Rote Schlucht, befindet sich nahe der Straße von Erzurum nach Artvin weit im Osten der Türkei. Für Fans der „Feenkamine“ Kappadokiens ist die Rote Schlucht ein „Muß“, denn auch hier finden sich Felsformationen dieser Art. Am schönsten sind diejenigen beim Dorf Yoldere in der Nähe von Pasinler. Zwei Stunden dauert die Wanderung in der Schlucht, die neben den eindrucksvollen Feenkaminen auch ein wunderschönes Naturerlebnis bietet.

Istanbul – Der Bosporus

Natürlich ziehen den Besucher Istanbuls vor allem die historischen Sehenswürdigkeiten der Altstadt Sultanahmet an – doch gerade im Frühling, vor allem aber ab Mitte Mai, sollte man sich keinesfalls den Bosporus entgehen lassen. Denn dann hüllt er sich in das Kleid der altrosa Blüten des Judasbaums, des Erguvan, der allenthalben die Hänge der Hügel bedeckt. So kann man das Vergnügen eines langen Frühstücks an der Festung RumelihisarÄ, eines Joghurts in KanlÄca, der Fischrestaurants in Beylerbey oder eines Tees am berühmten Café bei der Moschee von Bebek auch mit einem wunderschönen Naturerlebnis verbinden. Zumal, wenn man auch Ausflüge in den Park von YÄldÄz oder Emirgan mit einbindet.

Manavgat – Murtiçi

Orchideen finden sich nicht nur im Urwald, sondern auch in vielen Teilen der Türkei. So auch in der Schlucht Murtiçi, erreichbar über die Straße zwischen Manavgat und Akseki an der türkischen Riviera. Dazu sollte man auch einen Ausflug zur Alm Gembos einplanen, vor allem im ganz frühen Frühling, denn hier zeigen unzählige Schneeglöckchen das Ende es Winters an. Schwarzstörche kann man wenig weiter am See von Behşehir im „Storchental“ Leylekler Vadisi bewundern.

Istanbul – Polonezköy

Was hat ein „polnisches Dorf“ bei Istanbul zu suchen, fragt man sich verwundert. Die menschenfreundliche Politik des Osmanischen Reiches gegenüber Flüchtlingen aus Europa führte 1848 dazu, daß sich hier in den Hügeln östlich von Istanbul polnische Flüchtlinge ansiedeln durften, die nach dem Aufstand Polens gegen die Teilung des Landes auswandern mußten. Obwohl noch ca. 10 polnische Familien hier leben, ist Polonezköy heutzutage vor allem eine Sommerfrische Istanbuls, mit tollen Lokalen, aber auch weitläufigen Waldwegen, in denen man die Flora des Schwarzmeerklimas mit Kastanien- und Lindenbäumen genießen kann.

Emirates Online @ 16:52
Gespeichert in: Türkei

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